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Artikel und Hintergründe zum Thema

IoT

Lukas Dehling,

Software AG kauft Trendminer

Die Software AG hat die Übernahme von Trendminer bekanntgegeben. Das 2008 gegründete Unternehmen soll das Produktportfolio zukünftig im Bereich Internet der Dinge (IoT) und Industrie 4.0 ergänzen.

Freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit (v.l.n.r.): Bernd Gross, SVP IoT & Cloud Software AG, Karl-Heinz Streibich, CEO Software AG, Bert Baeck, CEO Trendminer, Hans de Leenher, Director Technolgoy Alliances Trend Miner und Dr. Stefan Sigg, CR&DO Software AG.

© Software AG

Nach der Akquisition des auf Künstliche Intelligenz (KI) spezialisieren Unternehmens Zementis im Jahr 2016 und Cumulocity IoT im Jahr 2017 will die Software AG mit der Übernahme von Trendminer ihre Position im IoT-Markt weiter ausbauen. Trendminer ist eine intuitiv bedienbare, webbasierte Analyseplattform für die Visualisierung von industriellen Prozessen und Messdaten. Sie soll Unternehmen ermöglichen, Muster und Trends in ihren Prozessdaten aufzuspüren, Produktionsunregelmäßigkeiten zu erkennen und Prozessanpassungen vorzunehmen – ohne die Hilfe von IT-Spezalisten oder Datenwissenschaftlern.

Besondere Expertise hat Trendminer in der Entwicklung und dem Consulting von Mustererkennungs- und Analysefunktionen für die Öl- und Gas-, Life-Sciences- und Fertigungsindustrie. Aktuell zählen laut Software AG bereits 50 % der 50 führenden Unternehmen der Chemiebranche zu den Kunden von Trendminer.

Neben dem Hauptsitz von TrendMiner in Belgien ist das Unternehmen mit Vertriebsstandorten in den Niederlanden, Deutschland und den USA vertreten. Das Unternehmen wurde 2008 als Spin-off der K.U. Leuven Universität in Belgien gegründet.

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Partnerschaft mit Bilfinger

Zudem gab die Software AG die strategische Partnerschaft mit Bilfinger SE bekannt. Ziel ist es, das Risiko, die Wertschöpfungszeit sowie die Kosten einer IoT-Einführung bei Unternehmen aus der Prozessindustrie deutlich zu verringern.

Hierfür soll die IoT-Plattform Cumulocity von der Software AG in Bilfingers Digitalisierungs-Konzept BCAP integriert werden, was vorhandene Anlagen um eine „intelligente“ Ebene erweitert und zu besseren Analysen führt. Das soll der Prozessindustrie eine Gesamtsicht auf die Betriebseffizienz und das verbundene Optimierungspotenzial erlauben und so etwa die Grundlage für Prescriptive Analytics schaffen. Das neue Angebot ist ab sofort verfügbar.

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