EMS-Anbieter
BMK Group und Hanza fusionieren
Die Augsburger BMK Group und das schwedische Unternehmen HANZA AB schließen sich zusammen. Ziel ist es, ein europaweit integriertes Fertigungsnetzwerk zu schaffen, das Elektronik- und Mechanikkompetenz vereint und die industrielle Zusammenarbeit in Europa stärkt.
Die BMK Group, ein deutscher Anbieter von Electronic Manufacturing Services (EMS), hat sich mit der schwedischen Hanza zusammengeschlossen. Der Zusammenschluss sichert die Nachfolge der BMK-Gründer und legt den Grundstein für ein erweitertes, integriertes Fertigungsangebot in Europa, so die Unternehmen.
BMK bringt jahrzehntelange Erfahrung in der Elektronikfertigung ein, während Hanza über Stärken in Mechanik, Blechbearbeitung und Kabelkonfektion verfügt. Durch den Zusammenschluss entsteht ein europaweit aufgestellter Produktionsverbund, der Entwicklung, Elektronik- und Mechanikfertigung bis zur Serienproduktion aus einer Hand anbieten kann.
Laut Unternehmensangaben bleiben bestehende Standorte, Verträge und Ansprechpartner unverändert. Die erweiterte Struktur soll Kunden zusätzliche Möglichkeiten bieten, Fertigungsprozesse effizienter zu gestalten und Innovationszyklen zu verkürzen.
„Wir bündeln unsere Kompetenzen, erweitern unser Dienstleistungsspektrum und schaffen ein Angebot, das für viele Industriekunden in Europa neue Maßstäbe setzt“, sagt Florian Weiß, Mitglied der Geschäftsleitung der BMK.
Die Geschäftsführung beider Unternehmen betont, dass der Zusammenschluss Stabilität, größere Marktnähe und zusätzliche Kapazitäten bei gleichbleibender Qualität und Kundenorientierung schafft.










