Studie zu KI und Arbeitswelt
Mensch-Maschine-Teamwork wird zentral
Eine C-Level-Befragung von valantic und dem Handelsblatt Research Institute untersucht, wie KI bis 2030 die Arbeitswelt transformiert. Führungskräfte erwarten, dass Kreativität, Empathie und ethisches Urteilsvermögen künftig entscheidende Kompetenzen bleiben.
Valantic hat gemeinsam mit dem Handelsblatt Research Institute (HRI) mehr als 1000 Führungskräfte aus der DACH-Region zu den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Unternehmen und Arbeitsprozesse befragt. Die Ergebnisse der Studie „Digital Excellence Outlook – AI at Scale“ zeigen: KI wird die Automatisierung von Routineaufgaben vorantreiben und die Rolle menschlicher Mitarbeitender sowie Führungskräfte neu definieren.
79 % der Befragten erwarten, dass Unternehmen, die KI nicht konsequent integrieren, bis 2030 Wettbewerbsnachteile erleiden. KI könne Produktivität, Effizienz und Performance steigern, vorausgesetzt, sie werde gezielt im Einklang mit Unternehmenszielen eingesetzt.
Menschliche Kompetenzen entscheidend
Die Studie unterstreicht, dass menschliche Kompetenzen wie Kreativität, Empathie und ethisches Urteilsvermögen künftig entscheidend für Innovation und Unternehmenserfolg sind. 80 % der Befragten bewerten diese Fähigkeiten als besonders wertvoll, da analytische und operative Aufgaben zunehmend automatisiert werden.
Die Rolle von Führungskräften wird sich ebenfalls verändern: 82 % der Befragten gehen davon aus, dass KI Entscheidungen in Unternehmen bis 2030 maßgeblich beeinflussen wird. Führungskräfte werden zunehmend Prüfinstanzen für KI-Systeme sein, statt klassische Entscheidungsfunktionen auszufüllen.
Risiko Abhängigkeit
Gleichzeitig sehen 67 % der Befragten Risiken in der starken Abhängigkeit von KI. Es bestehe die Gefahr, dass zentrale menschliche Fähigkeiten wie Problemlösung, Innovation und unternehmerisches Denken verloren gehen. Um dem entgegenzuwirken, erwarten 75 %, dass Unternehmen Programme zur Förderung kognitiver Leistungsfähigkeit und mentaler Gesundheit einführen.
Darüber hinaus gehen vier von fünf Befragten davon aus, dass Unternehmen neue Führungsrollen wie Chief AI Officers oder Agent Workforce Leads benötigen, um den wirtschaftlichen und ethischen Einsatz von KI zu steuern.
Laurenz Kirchner, Managing Director und Leiter der Data & AI Practice bei Valantic, erklärt: „Die eigentliche Herausforderung besteht darin, den technologischen Fortschritt mit der gezielten Förderung menschlicher Fähigkeiten wie Kreativität, Empathie und ethischem Denken zu verbinden. Nur Unternehmen, die die Verantwortung für die Auswirkungen von KI ernsthaft übernehmen, werden auf Dauer erfolgreich sein.“
Die Studie zeigt, dass Unternehmen strategisch handeln müssen, um die Balance zwischen technologischer Automatisierung und menschlicher Kompetenz zu wahren und sich auf die ethischen und wirtschaftlichen Herausforderungen des KI-Zeitalters vorzubereiten.













