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Roboter schaffen mehr als zwei Millionen neue Jobs
Analysten von Metra Martech Limited, London, haben im Auftrag der International Federation of Robotics (IFR) eine Studie mit dem Titel 'Positive Impact of Industrial Robots on Employment' erstellt. Demnach sollen in den nächsten acht Jahren mehr als zwei Millionen neue Jobs durch Robotik geschaffen werden.
Die Verfasser der Studie untersuchten Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern in der
- Automobilbranche
- Elektronikbranche
- Getränke- und Nahrungsmittelindustrie
- Kunststoffindustrie
- Chemische und Pharmazeutische Industrie
Die Studie konzentrierte sich auf sechs Länder, die nach Einschätzung der Analysten als repräsentativ in der globalen Wirtschaft betrachten werden können: Brasilien, China, Deutschland, Japan, Südkorea und USA. Die zentralen Erkenntnisse der Untersuchung:
- Bis 2011 wurden weltweit zwischen vier und sechs Millionen Arbeitsplätze direkt durch Robotik geschaffen. Das heißt, auf jeden produzierenden Roboter entfielen drei bis fünf Arbeitsplätze.
- Indirekte Beschäftigung durch Roboter erhöht diese Zahl auf acht bis zehn Millionen Beschäftigungsverhältnisse.
- In den nächsten acht Jahren werden weitere 1,9 bis 3,5 Millionen Arbeitsplätze durch Roboter geschaffen.
- Wenn Arbeitsplätze in der verarbeitenden Industrie gesichert sind, sind auch andere Arbeitsplätze in der Region gesichert.
Der Grad der Roboteranwendung hat sich in allen sechs Ländern mit Ausnahme von Japan innerhalb der elf Jahre, die die Studie abdeckt, fast verdoppelt. Japan und Korea kommen auf die meisten Roboter pro Beschäftigten in der verarbeitenden Industrie mit über 300 Robotern pro 10.000 Beschäftigte. Deutschland folgt mit über 250 pro 10.000 Beschäftigte. Die Vereinigten Staaten haben im Vergleich zu Japan und der Republik Korea weniger als die Hälfte Roboter pro 10.000 Beschäftigte im Einsatz.
Die Einsatzrate von Robotern gemessen an der Anzahl der Roboter pro 10.000 Beschäftigte in der verarbeitenden Industrie ist zwischen 2008 und 2011 in Brasilien um 40 Prozent gestiegen, in China um 210 Prozent, in Deutschland um elf Prozent, in der Republik Korea um 57 Prozent und in den USA um 41 Prozent.
In unserer Whitepaper-Rubrik steht die komplette englischsprachige Studie zum Download bereit.










