ForschungswettbewerbJugend forscht 2018 am Start

Unter dem Motto 'Spring!' geht der Forschungswettbewerb Jugend forscht in eine neue Runde. Zum 53. Mal sind junge Menschen dazu aufgerufen, ihre innovativen Forschungsprojekte zu präsentieren – aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

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2_Sieger bei Jugend forscht 2017
© Stiftung Jugend forscht

Zur Luftverschmutzung in Wuppertal  liegen bislang nur wenige Daten vor. Das wollte Tobias Gerbracht (19) ändern – er baute mithilfe einer Speziallampe eine Messstation. Die Lampe strahlt auf einen fernen Reflektor, der das Licht wiederum zu einem Teleskop sendet. Das Licht legt so bis zu zwei Kilometer durch die Atmosphäre zurück. Anhand des ankommenden Lichtspektrums lässt sich dann die Stickoxid-Konzentration in der Luft errechnen, weil jeder Schadstoff in der Atmosphäre auf eine charakteristische Weise Licht absorbiert. So konnte Gerbracht nachweisen, dass der Stickoxid-Gehalt der Wuppertaler Stadtluft den EU­Grenzwert zeitweise deutlich überschreitet. Für seine Entwicklung erhielt er bei Jugend forscht 2017 den Preis für die beste interdisziplinäre Arbeit und den Preis für eine Arbeit zum Thema Klimaschutz.

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