KIT
Landesgraduiertenzentrum connAIx für Angewandte KI gegründet
Junge Forschungstalente im Bereich Künstlicher Intelligenz (KI) ausbilden und Forschungsergebnisse schneller in die Wirtschaft übertragen – das ist das Ziel des gemeinsamen Zentrums für angewandte Künstliche Intelligenz 'connAIx' des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), der Universität Stuttgart und der Universität Tübingen.
Im Beisein der Landesregierung Baden-Württemberg haben die Beteiligen am 28. Januar 2026 die Gründungsvereinbarung für das Graduiertenzentrum „connAIx – Research School for Applied AI“ unterzeichnet. Die Einrichtung entsteht in Heilbronn und fördert die praktische Anwendung von KI in Themenfeldern wie Robotik, Chip-Design und Cybersicherheit.
Ab dem Vollausbau im Jahr 2029 unterstützt das Land Baden-Württemberg das Zentrum mit bis zu 30 Millionen Euro pro Jahr. Geplant sind zehn Professuren – vier davon werden durch das KIT eingerichtet –, 60 internationale Promovierende sowie 20 Postdoktorandinnen und Postdoktoranden, die gemeinsam an angewandter Künstlicher Intelligenz forschen. Die Programme richten sich an Nachwuchskräfte, die KI für Produktion, Mobilität, Energie oder Gesundheit entwickeln und anwenden wollen. Dafür bietet connAIx vernetzte Promotionsprogramme, Zugang zu moderner Infrastruktur und eine enge Zusammenarbeit mit Unternehmen und Start-ups.
Das KIT führt die Einrichtung des Zentrums an und gestaltet die Forschungs- und Ausbildungsstrukturen mit. „Die drei Universitäten bringen ihre Expertise in unterschiedlichen Forschungsfeldern ein und verknüpfen diese gezielt mit angewandter KI. Entscheidend ist einerseits, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, und andererseits, Forschungsergebnisse schneller in die Wirtschaft zu übertragen“, sagt Professor Oliver Kraft, Vizepräsident Forschung, Lehre und Akademische Angelegenheiten des KIT. So werde connAIx einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts und zur technologischen Souveränität Europas leisten.










