Kontron

Hauptversammlung stimmt für Verschmelzung mit S&T

Die Aktionäre der Kontron AG haben bei der Hauptversammlung mit rund 86% des vertretenen Kapitals für den Zusammenschluss mit der S&T Deutschland Holding AG gestimmt.

Kontron-CEO Hannes Niederhauser auf der Embedded World 2017.

© Uwe Niklas/WEKA Fachmedien

Hannes Niederhauser, Vorstandsvorsitzender der Kontron AG resümiert: “Ich freue mich sehr, dass wir eine deutliche Mehrheit unserer Anteilseigner für unser Verschmelzungsvorhaben gewinnen konnten. Das zeigt, dass wir unsere Aktionäre von den Vorteilen des Zusammenschlusses überzeugen konnten. Auch für unsere Kunden ist dieser Schritt eine gute Nachricht, denn wir werden ihnen zukünftig im Verbund mit der S&T-Gruppe ganzheitliche Lösungen in den Bereichen Embedded, IoT- und Industrie 4.0 anbieten können.”

Die Verschmelzung der Kontron AG auf die 100 prozentige Tochter der S&T AG, die S&T Deutschland Holding AG, in der das Embedded-Know-How der Gruppe gebündelt wird, soll die Stellung des zukünftigen Unternehmensverbundes für Embedded Module, Boards und Systeme sowie Internet der Dinge weiter ausbauen. Über die Softwarekompetenz der S&T-Gruppe hat Kontron zudem die Möglichkeit, das Produktportfolio mit Softwarelösungen und Softwaredienstleistungen zu erweitern und ihre Technologieführerschaft zu stärken.

Marke »Kontron« bleibt erhalten

“Bei diesem gemeinsamen positiven Ausblick müssen wir nicht länger zurückhaltend sein”, sagt Vorstandsvorsitzender Hannes Niederhauser. “Zusammen können und wollen Kontron und S&T Technologie- und Marktführer werden. Ziel ist es, bereits ab 2018 die 1-Milliarde-Euro Marke bei den Umsätzen zu knacken und damit auf die Überholspur zu gehen.”

Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen ihr Potenzial unter der Marke Kontron entfalten – sowohl im Embedded-Markt als auch im Schlüsselmarkt Industrie 4.0 . Das Ziel ist es, für das Geschäftsjahr 2017 Umsätze zwischen 860 und 890 Millionen Euro und ein EBITDA von 50 Millionen Euro zu erreichen.

Vom Grundkapital der Kontron AG waren auf der ordentlichen Hauptversammlung zum Zeitpunkt der Abstimmung 63,99% des Grundkapitals vertreten. Die Hauptversammlung stimmte allen Anträgen der Verwaltung mit großer Mehrheit zu. 

Ebenso wurde die Verschmelzung am folgenden Tag auf der Hauptversammlung der S&T Deutschland Holding AG beschlossen. Aufgrund der positiven Beschlüsse beider Gesellschaften erfolgt nun die Anmeldung der Verschmelzung bei den jeweiligen Registergerichten. 

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