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Artikel und Hintergründe zum Thema

Chipkarten / Cyber-Security

dpa | Davina Spohn,

Atos will Gemalto übernehmen

Der französische IT-Dienstleister Atos plant die Übername des niederländischen Chipkarten-Herstellers Gemalto. Das Angebot liege bei insgesamt rund 4,3 Mrd. Euro in bar, teilte Atos am 11. Dezember 2017 in Paris mit.

Pro Aktie sind das 46 Euro - ein Aufschlag von 36 % zum Schlusskurs vom 11. Dezember 2017. 

Es handele sich um ein freundlich gesinntes Angebot, versicherten die Franzosen. Sie waren nach eigenen Angaben bereits am 28. November mit ihrer Offerte auf das Gemalto-Management zugegangen. Nun habe man sich entschieden, an die Öffentlichkeit zu gehen. Atos sei aber weiter offen für Gespräche mit dem Verwaltungsrat von Gemalto.

Durch den Zusammenschluss würde ein führendes Unternehmen bei Cyber-Sicherheit und digitalen Dienstleistungen entstehen, erklärte Atos. Die Franzosen hatten bereits vor Jahren die IT-Tochter SIS von Siemens übernommen. Gemalto wiederum ist vor allem für seine Produkte und Services rund um Bank- und andere Chipkarten bekannt.

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