Im Zuge von Industrie 4.0 gewinnen Remote Control – sprich der Fernzugriff auf Maschinen und Anlagen – sowie das Thema M2M-Kommunikation generell zunehmend an Bedeutung. Ein Ausschnitt dessen, was sich auf diesem Gebiet tut, zeigt die Bilderstrecke mit aktuellen Produkten zum Thema.

© Insys Microelectronics
Die M2M-Komplettlösung von Insys icom unterstützt auch die Telekom 'Cloud der Dinge'. Voraussetzung ist eine Internet-Anbindung der Applikation über einen Industrierouter oder Störmelder von Insys icom sowie ein Account für die 'Cloud der Dinge'. Dabei dienen Störmelder hauptsächlich der Zustandsüberwachung mit Alarmmeldungen, während sich die Industrierouter zusätzlich für den sicheren, schnellen Fernzugriff eignen. Zunächst laden Anwender die 'Monitoring App' des Anbieters herunter, die den Fernzugriff auf Siemens-Kleinsteuerungen der Serie 'Logo!' (0BA4, 0BA5, 0BA6, 0BA7, 0BA8), auf 'Siemens S7' (200, 300, 400, 1200 und 1500) sowie auf Modbus-TCP/RTU-basierte Geräte mit den Funktionscodes 1 bis 6 gestattet. Je nach Gerät benötigen Nutzer für das beziehungsweise die gewünschten Überwachungspakete kostenpflichtige Lizenzschlüssel. Damit sind alle erforderlichen Einrichtungsschritte abgeschlossen und die Cloud-Funktionen stehen zur Verfügung. Nutzer können nun die Daten definieren, die sie erhalten möchten, alles Weitere erfolgt größtenteils automatisch. Da die Konfigurationsoberfläche der 'Monitoring App' einen direkten Übertragungsweg in die 'Cloud der Dinge' bietet, lassen sich alle verfügbaren Werte direkt in der App anlegen und stehen sofort in der Cloud für Diagramme und Listen zur Verfügung. Die Daten lassen sich mit definierbaren Regeln weiterverarbeiten, für Ereignisse und Alarme können Folgeaktionen festgelegt werden. Selbstskalierende Diagramme ermöglichen eine Visualisierung der Messwerte.