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Neues Betriebssystem iiQKA.OS

Kuka setzt auf Ecosystem

13. April 2021, 09:14 Uhr   |  Andrea Gillhuber

Kuka setzt auf Ecosystem
© Kuka

Kuka zeigt auf der Hannover Messe Digital Edition erste Bausteine seines neuen Betriebssystem iiQKA-OS.

Intuitiv, schnell und leistungsstark – so beschreibt Kuka sein zukünftiges Betriebssystem iiQKA.OS. Es soll die Roboternutzung stark vereinfachen und als Basis für ein ganzes Ecosystem dienen.

Kuka stellt im Rahmen der Hannover Messe Digital Edition erste Elemente seines neuen Betriebssystems iiQKA.OS vor. Es soll als Basis für ein ganzes Ecosystem dienen, Zugang zu Programmen, Apps, Services oder Zubehör bieten und gleichzeitig einfach und intuitiv zu bedienen sein. So einfach, dass sogar Laien schnell einen Roboter programmieren können.

Mit dem neuen Betriebssystem soll die Roboternutzung stark vereinfacht werden. Vor dem Hintergrund, dass nur 5 % der Unternehmen über eine Automatisierung via Roboter verfügen und es sich dabei vor allem und Großkonzerne wie Automobilhersteller handelt, ist der Schritt strategisch nachzuvollziehen: Das Augsburger Unternehmen möchte roboterbasierte Automatisierungslösungen auch für kleine und mittelständische Unternehmen attraktiv und einfach nutzbar machen – von der einfachen Anwendung bis hin zu hochkomplexen Automatisierungsaufgaben.

Das Betriebssystem iiQKA.OS im Detail

Das Betriebssystem mit webbasierter Benutzeroberfläche fußt auf einer modularen, Linux-basierten Software-Architektur, deren modulare und containerbasierte Bestandteile jeweils für sich selbst entwickelt und verbessert werden können. Effizienz und Geschwindigkeit von Entwicklungsprozessen werden dadurch gesteigert, indem nur benötigte Funktionen und Komponenten installiert werden. Sollten neue Anforderungen hinzukommen, lassen diese sich nachträglich hinzufügen. Als weitere Vorteile der modularen und offenen Software-Architektur nennt das Unternehmen stabile und konsistente Application Programming Interfaces (APIs) sowie dezentralen Datenspiegelung, die die Datenkonsistenz sichert, ganz gleich auf welchem Gerät der Benutzer arbeitet.

Die Modularität ermöglicht es zudem, Software-Updates und -Upgrades schneller bereitstellen zu können. So lässt sich das Betriebssystem, dass vor allem auf Robotersysteme angepasst ist, schnell erweitern. Um auf Anforderungen von Anwendern zügig reagieren zu können, hat Kuka ein Feed-Back-System implementiert. Die Rückmeldungen fließen wiederum in die Weier-/Entwicklung von Roboter-Software, Hardware und Services ein.

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1. Kuka setzt auf Ecosystem
2. Das iiQKA-Ecosystem
3. Erste Anwendung und Ausblick

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