Isra Vision

Inka Krischke | Inka Krischke,

Gründer und CEO zieht sich zurück

Enis Ersü, Gründer und CEO von Isra Vision, zieht sich aus dem aktiven Berufsleben zurück. Er scheidet nach 36 Jahren als CEO zum 30. Juni 2021 aus dem Unternehmen aus.

Isra-Gründer und CEO Enis Ersü zieht sich zum 30. Juni 2021 aus dem aktiven Berufsleben zurück.

© Isra

Isra Vision gründete der damalige wissenschaftliche Mitarbeiter als Spin-off aus der Technischen Universität Darmstadt. Isra (Intelligente Systeme Roboter & Automatisierung) war eines der ersten deutschen Start-ups, bei dem der Business Case strategisch auf die Kombination des maschinellen Sehens mit Robotik und Automatisierung ausgerichtet wurde. Nach den ersten zehn Jahren wurde der entscheidende Schritt mit einer Fokussierung ausschließlich auf das ‚Elektronische Auge‘ gemacht. Im Jahre 2000 wurde die Isra Vision mit einigen Isra-Managern an der Frankfurter Börse gelistet. Heute verfügt der Anbieter im Bereich Machine Vision über 25 Standorte in über 15 Ländern; mehr als 850 Mitarbeiter erwirtschafteten vor der Pandemie einen Umsatz von circa 150 Mio. Euro.

Die Nachfolgeregelung war für Ersü ein wichtiges Thema. Von den möglichen Optionen hat sich die strategische Allianz mit einem Industriepartner als die optimale herauskristallisiert: „Eigenständig in neuer Machine Vision Sparte von Atlas Copco aus Darmstadt operierend“ ist Ersü überzeugt, in der Atlas Copco Gruppe einen nachhaltigen industriellen Partner gefunden zu haben, mit dem Isra den eingeschlagenen Wachstumspfad auf den Feldern Surface Vision und 3D Machine Vision weiterverfolgen kann.

In Darmstadt übernimmt zurzeit ein dreiköpfiges Managementteam die Führung von Isra Vision für die nächste Phase: Tomas Lundin, ein neuer Vorstandskollege aus Schweden, und die bisherigen Isra- Vorstände Hans Jürgen Christ und Dr. Johannes Giet.

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