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Artikel und Hintergründe zum Thema

IDC Mittelstandsbefragung

Alexandra Hose,

Wie der deutsche Mittelstand digital tickt

IDC und Atos präsentieren eine aktuelle Studie zum Stand der Digitalisierung des deutschen Mittelstands. Klar wird, dass die digitale Infrastruktur dringend verbessert werden muss, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

© stock.adobe.com/kanpisut

Unter dem Titel „Darum braucht der Mittelstand im Zeitalter des Digital Business eine digitale Infrastruktur“ präsentieren IDC und Atos eine aktuelle Studie zum Stand der Digitalisierung des deutschen Mittelstands.

»Für den Mittelstand im Zeitalter des Digital Business ist eine moderne digitale Infrastruktur nicht länger eine Option, sondern eine entscheidende Notwendigkeit«, sagt Matthias Zacher, Senior Consulting Manager von IDC Deutschland. Die Analyse zeigt, dass deutsche mittelständische Unternehmen in unterschiedlichen Stadien des digitalen Wandels stecken. Laut der Studie schätzen sich 22 Prozent der befragten Unternehmen als »Digitale Einsteiger« ein, während sich 52 Prozent als »Digitale Praktiker« und 27 Prozent als »Digitale Champions« einstufen. Insbesondere große Mittelständler und Aktiengesellschaften weisen einen höheren digitalen Reifegrad auf, während kleinere Familienunternehmen noch Entwicklungspotenzial haben.

Wo liegen die Prioritäten?

Die Prioritäten bei mittelständischen Unternehmen liegen laut der Studie auf der Steigerung der Mitarbeiterproduktivität, der Erhöhung der Agilität des Unternehmens und der Gewinnsteigerung. Laut der Analyse planen 44 Prozent der mittelständischen Unternehmen, in den nächsten 1 bis 2 Jahren mehr Automatisierung und KI einzusetzen, um die Mitarbeiterproduktivität weiter zu steigern.

Digitale Champions investieren signifikant in neue IT-Projekte, wie aus der Studie weiter hervorgeht, 33 Prozent dieser Gruppe geben das für 2024 geplante IT-Budgets für neue IT-Projekte aus. Sie nutzen das gesamte Spektrum der Cloud-Angebote, von Hybrid-Cloud bis hin zu Edge Computing, was für einen klaren Wettbewerbsvorteil sorgt, heißt es von Atos. Digitale Champions setzen verstärkt auf Multi Cloud, wobei  60 Prozent im Jahr 2025 mindestens zwei Public Cloud IaaS nutzen werden, und auch die Integration von Edge Computing wird zunehmen.  

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Drei Reifegradstufen digitaler Infrastruktur

Digitaler Einsteiger (22 Prozent): Für Unternehmen in der Phase des digitalen Einstiegs steht der Aufbau grundlegender digitaler Strukturen im Vordergrund. Die Modernisierung der IT-Infrastruktur wird angestoßen, um die ersten Schritte in Richtung Digitalisierung zu unterstützen und den Grundstein für zukünftige Entwicklungen zu legen.
Digitaler Praktiker (52 Prozent): Im Stadium des digitalen Praktikers liegt der Fokus auf der Optimierung der vorhandenen Infrastruktur. IT- und Cloud-Umgebungen werden zunehmend miteinander integriert und verbessert, um eine einheitliche IT-Plattform zu schaffen. Effizienzsteigerungen und weiteres Wachstum sollen erzielt werden.
Digitaler Champion (27 Prozent): Digitale Champions zeichnen sich durch die Nutzung einer einheitlichen IT-Plattform aus. In diesem Stadium konzentrieren sich Unternehmen darauf, die digitale Innovation von Produkten und Dienstleistungen zu beschleunigen, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen. Diese Unternehmen setzen Technologie als zentralen Motor für ihren Erfolg ein und streben eine Weiterentwicklung ihrer digitalen Infrastruktur an.

Die Befragung wurde Ende 2023 unter 200 Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern und in verschiedenen Branchen Deutschlands durchgeführt. Weitere Infos gibt es hier zum Download.

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