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Artikel und Hintergründe zum Thema

Additive Fertigung

Lukas Dehling,

Siemens kauft Materials Solutions

Mit dem Kauf von Materials Solutions will Siemens seine Position im Bereich Additive Fertigung weiter stärken. Vor allem die 'Power and Gas'-Division soll vom neu erworbenen Know-how profitieren.

Materials Solutions fertigt unter anderem Brennerköpfe für die Siemens-Gasturbinen.

© Siemens

Anfang August hat Siemens eine Mehrheitsbeteiligung von 85 % an Materials Solutions erworben. Das in Worcester, Großbritannien ansässige Unternehmen beschäftigt derzeit über mehr als 20 Ingenieure und ist laut Siemens ein Vorreiter beim Einsatz des sogenannten „Selective Laser Melting“ (SLM)-Verfahrens zur Produktion von Hochleistungs-Bauteilen aus Metall. Dabei wird Metallpulver Stück für Stück mit Hilfe eines Lasers zu einem festen Werkstück umgeschmolzen.

„Mit der Akquisition von Materials Solutions sichern wir uns weltweit führendes Know-how bei Werkstoffen und der Prozessentwicklung für die Additive Fertigung insbesondere mit hochtemperaturbeständigen Superlegierungen. Die Stärke des Unternehmens liegt darin, innerhalb von kurzer Zeit 3D-Modelle in hochwertige Komponenten umzusetzen. Materials Solutions passt perfekt in unsere Wachstumsstrategie und fügt sich nahtlos in unsere Vision, verstärkt zukunftsweisende Technologien in unserem Power and Gas-Portfolio einzusetzen“, sagte Willi Meixner, CEO der Siemens Division Power and Gas.

Die verbleibenden 15 % des Unternehmens werden vom Gründer des Unternehmen Carl Brancher gehalten. Über die finanziellen Details der Vereinbarung wurde Stillschweigen vereinbart.

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