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Artikel und Hintergründe zum Thema

Für die Metall- und Mineralindustrie

Andrea Gillhuber,

Schneider unterstützt beim Reduzieren von Scope-3- Emissionen

Mit dem Programm »Materialize« unterstützt Schneider Electric die Metall- und Mineralindustrie als Lieferant der Digitalindustrie dabei, sogenannte »Scope-3«-Emissionen entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren.

© Schneider Electric

Bei »Scope-3«-Emissionen handelt es sich um indirekte Treibhausgasemissionen. Diese entstehen nicht in den Unternehmen selbst, sondern werden innerhalb der vor- und nachgelagerten Lieferketten ausgestoßen. »Scope 1« umfasst direkte, unternehmenseigene Emissionen, während mit »Scope 2« indirekte, durch den Zukauf von Energie oder Strom verursachte, Emissionen gemeint sind. In den meisten Industriebranchen, auch in der Metall- und Bergbauindustrie, machen Scope-3-Emissionen in der Regel deutlich mehr als die Hälfte der CO2-Emissionen eines Unternehmens aus.

Allerdings fällt die Reduzierung solcher Emissionen oft schwer: Neben der Tatsache, dass häufig nicht ganz klar ist, wessen CO2-Emissionen noch in den Scope 3 eines Unternehmens fallen und welche nicht, ist die erforderliche Datenlage in Sachen ökologischem Fußabdruck meist dünn. Zur Identifizierung von Problemen oder zur späteren Validierung der Maßnahmen braucht es sie aber. Die Maßnahmen richten sich damit also nicht nur an die produzierenden Unternehmen selbst, sondern insbesondere an deren Zulieferer.

Hier setzt das neue Programm »Materialize« von Schneider Electric an: Zu den angebotenen Leistungen zählt die Vermittlung von grünen Stromlieferverträgen, Hilfestellung beim Einsatz digitaler Hard- und Softwarelösungen sowie die Bereitstellung einer digitalen Plattform für den Austausch von Know-how und Praxiserfahrungen.

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Weitere Programme für Halbleiter- und Pharmaindustrie

Barbara Frei, Schneider Electric

© Schneider Electric

Materialize ist nicht das erste Programm dieser Art von Schneider Electric. Mit »Energize« für die Pharmaindustrie und »Catalyze« für die Halbleiterbranche existieren bereits zwei Programme, die eine ähnliche Zielsetzung wie Materialize verfolgen. Der aktuelle Fokus auf die Metall- und Mineralindustrie trägt dem Umstand Rechnung, dass Unternehmen dieser Branchen wichtige Zulieferer für die rasant wachsende Digital- und Elektroindustrie sind.

»Wertschöpfungsketten kann ich vor allem dann klimafreundlicher gestalten, wenn mir genügend Daten vorliegen. Also zum Beispiel zum ökologischen Fußabdruck der verschiedenen Zulieferer oder zu möglichen Ansatzpunkten für Optimierung. Bei Schneider Electric haben wir schon unzählige Kunden auf der ganzen Welt bei der Schaffung von mehr Datentransparenz unterstützt. Diese Expertise bringen wir jetzt auch in Materialize ein«, erklärt Barbara Frei, Executive Vice President für den Bereich Industrial Automation bei Schneider Electric. »Insbesondere digitale Technologien sind für klimafreundliches Wirtschaften elementar. Auch deshalb ist es so wichtig, dass wir die Metall- und Mineralindustrie, als wichtigen Zulieferer der Digitalindustrie, dabei unterstützen, ihre CO2-Emissionen zu senken.«

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