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Artikel und Hintergründe zum Thema

Kooperation

Andrea Gillhuber,

Leo AI und Core Technologie integrieren KI-Analyse in CAD-Engineering

Die KI-Plattform Leo AI und der Softwareanbieter Core Technologie kooperieren, um CAD-Daten automatisiert mit Künstlicher Intelligenz auszuwerten. Die Integration des SDK 3D_Kernel_IO ermöglicht KI-gestützte Analysen technischer Daten aus über 40 CAD-Formaten.

© CoreTechnologie

Die KI-gestützte Plattform Leo AI aus Cambridge (USA) und der deutsch-französische Softwarehersteller Core Technologie haben eine strategische Partnerschaft bekannt gegeben. Ziel ist es, durch die Integration des Software Development Kits (SDK) 3D_Kernel_IO CAD-Daten automatisiert mit Künstlicher Intelligenz (KI) auszuwerten.

Durch die Einbindung des SDK kann Leo AI native und standardisierte CAD-Dateien – darunter Formate wie NX, Creo, Solidworks, CATIA sowie STEP und JT – direkt analysieren. Projektverantwortliche erhalten dadurch automatisierte Einblicke zu Material, Mechanik, Beschichtungen und Konstruktionseigenschaften.

„Unsere Zusammenarbeit mit Leo AI ist ein gutes Beispiel für die Nutzung künstlicher Design-Intelligenz der Zukunft“, sagt Armin Brüning, Geschäftsführer von CoreTechnologie. „KI ist nur so leistungsfähig wie die Daten, auf die sie zugreifen kann“, ergänzt Moti Moravia, CTO und Mitbegründer von Leo AI. „Durch die Integration des SDK von CoreTechnologie haben wir die letzte große Barriere zwischen 3D-Rohdaten und künstlicher Intelligenz beseitigt. Dies eröffnet eine neue Ära, in der KI aktiv an technischen Arbeitsabläufen beteiligt ist."

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Technisch basiert die Lösung auf dem CAD-Interoperabilitätsmodul 3D_Kernel_IO, das ohne Lizenz der Ursprungssoftware Zugriff auf Geometrie, PMI-Daten, Features und Assembly-Strukturen bietet. Es unterstützt über 40 Formate, liest Baugruppen, Metadaten und Konstruktionshistorien und kann Unterschiede zwischen Modellen geometrisch vergleichen. Die Anwendung ist für Windows, Linux, macOS und ARM verfügbar.

Pilotprojekte in der Luft- und Raumfahrt sowie der Fertigung nutzen die Integration bereits für Klassifikationen, Risikobewertungen und Änderungsanalysen.

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