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Artikel und Hintergründe zum Thema

Neue IBM-Studie

Andrea Gillhuber,

Unternehmen treiben Einsatz von KI-Agenten in Kernprozessen voran

Eine neue IBM-Studie zeigt, dass Unternehmen KI-Agenten nicht mehr als Experiment betrachten, sondern in großem Maßstab für zentrale Geschäftsabläufe nutzen wollen.

© IBM

Laut der aktuellen Studie des IBM Institute for Business Value erwarten Führungskräfte weltweit, dass KI-gestützte Arbeitsabläufe von derzeit 3 % auf 25 % bis Ende 2025 steigen. 70 % der Befragten sehen agentenbasierte KI-Systeme als entscheidend für die Zukunft ihrer Unternehmen an. Mehr als zwei Drittel (69 %) nennen eine verbesserte Entscheidungsfindung als größten Vorteil. 67 % sehen in der Automatisierung eine Möglichkeit, Kosten zu senken, während 47 % sich Wettbewerbsvorteile erhoffen.

64 % der KI-Budgets fließen inzwischen in zentrale Geschäftsbereiche. Unternehmen investieren immer stärker in KI: So sollen die Ausgaben im Jahr 2024 rund 12 % der gesamten IT-Budgets ausmachen, bis 2026 könnte der Anteil auf 20 % steigen. Der Anteil der Unternehmen, die noch auf einen Ad-hoc-Ansatz setzen, ist von 19 % im Vorjahr auf 6 % gesunken. Jedes vierte befragte Unternehmen verfolgt bereits einen „AI-first“-Ansatz. Unter diesen Firmen führen die Befragten mehr als die Hälfte ihres jüngsten Umsatzwachstums und ihrer operativen Margenverbesserung direkt auf KI-Initiativen zurück. Rund 83 % der Befragten gehen davon aus, dass KI-Agenten bis 2026 die Prozesseffizienz deutlich verbessern. 71 % glauben, dass sich Agenten eigenständig an veränderte Abläufe anpassen werden.

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„Wir beobachten, dass immer mehr Kunden in der agentenbasierten KI den Schlüssel sehen, der ihnen hilft, über inkrementelle Produktivitätssteigerungen hinauszugehen und tatsächlich geschäftlichen Mehrwert durch KI zu erzielen, insbesondere bei der Anwendung in ihren Kernprozessen wie Lieferkette und Personalwesen“, sagte Francesco Brenna, VP & Senior Partner, AI Integration Services, IBM Consulting.

Die Studie zeigt aber auch, dass es weiterhin Hürden gibt: 49 % der Befragten nennen Bedenken bei der Datenqualität, 46 % sehen Vertrauensprobleme und 42 % den Fachkräftemangel als Herausforderungen. Für die Untersuchung wurden 2900 Führungskräfte weltweit befragt. Den vollständigen Bericht finden Sie unter: IBM Institute for Business Value.

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