Jubiläums-Editorial

Inka Krischke | Tiffany Dinges,

»Challenge accepted!!«

Von Haus aus bin ich Germanistin mit einem Faible für Worte und deren Wirkung. Daneben hat seit jeher die Welt der Technik einen ganz besonderen Reiz für mich – denn mal ehrlich: Wer 22 Jahre Redakteurin der Computer&Automation ist, kann das nicht ohne Begeisterung tun!

Inka Krischke, Fachredakteurin der Computer&Automation.

© WFM
  • Begeisterung für Entwicklungen, die sich nicht aufhalten lassen – wie den PC, der sich seinen Weg in die Steuerungsebene der Fertigungen weltweit bahnte. Oder wie das Thema Ethernet in der Fabrik, das Ende der 90er Jahre für hitzige Diskussionen sorgte – und heute Grundlage der Datendurchgängigkeit vom Sensor bis zur Cloud ist. 
  • Begeisterung für die Digitalisierung der Sensorik, die aus ‚dummen‘ Sensoren intelligente Datensammler macht, deren Daten nicht zuletzt dank IO-Link in der Industrie-4.0-Welt genutzt und verwertet werden. 
  • Begeisterung für Sensoren, die ihre Energie dank Energy Harvesting aus der Umgebung beziehen – und in ihrem Aktionsradius längst nicht mehr auf die Home Automation beschränkt sind.
  • Begeisterung für Automatisierer auf dem Weg zum miniaturisierten CO2-Fußabdruck ihrer Fertigungen.

Das erste Titelbild der Computer&Automation aus dem Jahr 1998.

© WFM
  • Begeisterung für bionische Schwimm-, Greif- und Flug-Objekte, wie sie Festo alljährlich und immer neu präsentiert, und deren Antriebs- und Materialkonzepte in die Automatisierungswelt einfließen (Seite 78).
  • Begeisterung für Entwicklungen, die dem Menschen helfen und ihn entlasten – wie Roboter, die in unzugänglichen Umgebungen agieren oder die monotone oder gefährliche Arbeiten übernehmen. Oder wie Cobots, die Seite an Seite mit menschlichen Kollegen arbeiten. Oder wie Exoskelette, die bei körperlich anstrengenden Arbeiten unterstützen. 
  • Begeisterung für die Menschen hinter diesen Entwicklungen ebenso wie für diejenigen, die nicht zurückschrecken vor den technischen Umbrüchen! Die sich nicht scheuen vor virtuellen Welten, die in ihren Arbeitsalltag Einzug halten – etwa mit Smart Glasses für Fernwartung, Lagerlogistik und Instandhaltung – und die keine Angst vor der Hand-in-Hand-Zusammenarbeit mit Kollege Roboter haben. 
  • Und nicht zuletzt Begeisterung für eine Branche, die alljährlich auf der SPS das Gefühl eines großen Familientreffs vermittelt (Seite 13).

Worin liegt die Faszination der Automation für Sie? Schreiben Sie mir gern – jenseits meines Schreibtisches bin ich ‚Leseratte‘.

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