Siemens Quartalszahlen Q4/2025Rekordergebnisse und neuer strategischer Kurs
Mit einem Gewinn von 10,4 Mrd. Euro und Rekordwerten im industriellen Geschäft schließt Siemens das Geschäftsjahr 2025 ab. Im Rahmen seiner ‚One Tech Company‘-Strategie investiert der Konzern 1 Mrd. Euro in Künstliche Intelligenz und will sein Digitalgeschäft bis 2030 verdoppeln.

Digital Industries verzeichnete eine deutliche Zunahme des Auftragseingangs über nahezu alle Geschäftsbereiche hinweg. Ausgehend von einer niedrigen Vergleichsbasis wuchs besonders das Automatisierungsgeschäft und wurde dabei vor allem durch die kurzzyklische Fabrikautomatisierung getragen. Auch das Softwaregeschäft legte weiter zu und profitierte erneut von mehreren Großaufträgen im Bereich Electronic Design Automation sowie im Produktlebenszyklusmanagement (PLM).
Die Umsatzerlöse stiegen auf breiter Basis, angetrieben durch das Fabrikautomatisierungsgeschäft. Im Softwarebereich war das Wachstum hauptsächlich auf das PLM-Geschäft zurückzuführen. Regional nahmen Auftragseingang und Umsatzerlöse in allen Berichtsregionen zu, mit besonders starken Wachstumsimpulsen aus China.
Das Ergebnis von Digital Industries erhöhte sich trotz deutlich gestiegener Personalrestrukturierungskosten, die vor allem mit Kapazitätsanpassungen im Automatisierungsgeschäft zusammenhingen. Belastungen aus den Akquisitionen Altair und Dotmatics summierten sich auf ein Minus von 68 Mio. Euro (einschließlich Personalaufwendungen) und verringerten die Ergebnismarge um 2,0 Prozentpunkte. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Digital Industries ein vergleichbares Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und eine Ergebnismarge zwischen 15 und 19 %.
