Staufen-Studie zu Industrie 4.0Schlechtes Zeugnis für Chefs, Mitarbeiter und die Politik

Die Unternehmensberatung Staufen hat im August und September 140 Unternehmen mehrheitlich aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Elektro- sowie der Automobilindustrie zum Thema Industrie 4.0 befragt. Zwei Erkenntnisse daraus: Sowohl die Chefs als auch die Mitarbeiter sind nicht gut vorbereitet und acht von zehn Unternehmen sehen sich beim Zukunftsthema Industrie 4.0 von der Politik allein gelassen.

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11 Veränderung von Forschung und Entwicklung durch Industrie 4.0
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Eine wesentliche Voraussetzung für die schnelle Erfüllung von Kundenanforderungen ist, diese überhaupt zu kennen. Daher erwarten 72 Prozent der Befragten, dass die Kunden künftig stärker in Forschung und Entwicklung eingebunden werden. Sogar 85 Prozent meinen, dass auch die zum Teil ja schon stark integrierten Zulieferer künftig eine noch größere Rolle in den F+E-Prozessen spielen werden. Gut zwei Drittel (67 Prozent) sehen durch Industrie 4.0 eine Verkürzung der Entwicklungszeiten kommen. Vier von zehn Unternehmen bezweifeln jedoch, dass künftig die Zahl der pro Jahr neu entwickelten Produkte zunehmen wird.
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