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Artikel und Hintergründe zum Thema

Harting Technologiegruppe

Alfred Goldbacher,

Umsatz steigt um knapp 4 % auf 567 Mio. Euro

Die Harting Technologiegruppe in Espelkamp (Kreis Minden-Lübbecke) ist gestärkt in das neue Geschäftsjahr 2015/16 (Beginn: 1.10. d.J.) gegangen. Der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 stieg um 3,7 % auf 567 Mio. € (Vorjahr 547 Mio. €).

Der Vorstand der Harting Technologiegruppe: Margrit Harting, Dr. Michael Pütz, Philip Harting, Andreas Conrad, Maresa Harting-Hertz, Dr. Frank Brode und Dietmar Harting (von links nach rechts).

© Harting KGaA

Die geschäftliche Entwicklung verlief in den einzelnen Regionen, in denen Harting tätig ist, unterschiedlich. In Europa ohne Deutschland und dem Nahen Osten (EMEA) stieg der Umsatz um 4,6 % auf 183 Mio. € (Vorjahr: 175 Mio. €). Deutlich wuchs das Geschäft in der Region "Americas". Hier verzeichnet das Espelkamper Familienunternehmen ein sattes Plus von 17,3 % auf 61 Mio. € (52 Mio. €). Innerhalb von zwei Jahren konnte Harting den Umsatz in "Americas" um gut ein Drittel steigern. "Die Reindustrialisierung in den USA ist ein Wachstumstreiber. Aber auch das Interesse an unseren Industrie-4.0-Lösungen ist groß. Ich freue mich, dass die USA nächstes Jahr Partnerland der Hannover Messe sind", führte Philip Harting weiter aus.

In Asien legte der Harting Umsatz um 3 Mio. € auf 129 Mio. € (Vorjahr: 126 Mio. €) zu. In Deutschland betrug der Umsatz wie im Vorjahr 194 Mio. €. Zwei Drittel des Gesamtumsatzes (66 %) erzielt die Harting Technologiegruppe mittlerweile im Ausland. "Aufgrund der positiven Entwicklung in der Region Americas werden wir unsere Aktivitäten dort verstärken", betonte Philip Harting. In Kürze soll in Silao/Mexiko die Produktion beginnen. Dort sollen dann kleine Schaltschränke, umspritzte Kabel und Kabelbäume gefertigt werden. Auch die Erweiterungsarbeiten in Rumänien sind so gut wie abgeschlossen.

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Mit Bedacht in das neue Jahr 2016

Auf das gerade angelaufene Jahr 2015/126 blickt die Unternehmensführung verhalten optimistisch, da sich die globalen Geschäftsaussichten weiter eingetrübt haben, wie aktuelle Einschätzungen der Verbände bzw. des Wirtschaftsministeriums bestätigen. "Ich nenne hier in diesem Zusammenhang das schwächer werdende Wachstum in China oder die Wachstumsverlangsamung in den Schwellländern. Bedenken Sie zudem: Auch der Maschinenbau rechnet im kommenden Kalenderjahr 2016 mit einem Nullwachstum", sagte der Vorstandsvorsitzende.

Klares Bekenntnis zur Region

Die Unternehmensleitung bekennt sich zu den Standorten Espelkamp, Rahden und Minden im Kreis Minden-Lübbecke. "Wir haben im abgelaufen Geschäftsjahr rund 48 Mio. € investiert, davon einen Großteil hier vor Ort. Im laufenden Geschäftsjahr werden es sogar rund 50 Mio. € sein. Das ist ein klares Bekenntnis zur Region. Und es sichert Arbeitsplätze", sagte Maresa Harting-Hertz, Vorstand Finanzen und Einkauf und persönlich haftende Gesellschafterin.

So floss der Großteil der Gesamtinvestitionssumme im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/15 unter anderem in den Neubau einer Halle der Tochtergesellschaft Harting Systems in Espelkamp, in die Erweiterung des Neuen Ausbildungszentrums Harting (NAZHA), in die Energieversorgung vom Werk 2 sowie in die Optimierung und Digitalisierung von Maschinen- und Anlagen, wie Maresa Harting-Hertz weiter erläuterte.

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