Energieführungsketten

Günter Herkommer,

Tsubaki-Gruppe will Kabelschlepp übernehmen

Seit 40 Jahren bestehen Geschäftsverbindungen zwischen dem deutschen Hersteller von Energieketten-Systemen und der japanischen Unternehmensgruppe. Jetzt soll Kabelschlepp selbst Teil der Tsubaki-Organisation werden.

Von der neuen Konstellation versprechen sich beide Unternehmen zahlreiche Vorteile. Kabelschlepp verfüge damit künftig über ein Netz von über 40 Ländergesellschaften, zudem ergeben sich Ergänzungen im Produktportfolio und Synergien im Bereich Entwicklung und Vertrieb.

Kabelschlepp ist bereits seit 40 Jahren Vertriebspartner von Tsubaki außerhalb Japans und umgekehrt. Darüber hinaus gibt es seit einigen Jahren ein Joint-Venture beider Partner in China. Die Tsubaki Group mit Sitz in Osaka verfügt über drei Geschäftsbereiche: „Power Transmission Products", „Automotive Parts" und „Materials Handling Systems".

Der Umsatz des börsennotierten Unternehmens liegt bei umgerechnet rund 1,14 Mrd. Euro. Die Kabelschlepp GmbH mit Hauptsitz in Wenden-Gerlingen machte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz in Höhe von 46,4 Mio. Euro (- 37 % gegenüber Vorjahr) und einen Verlust in Höhe von rund 8 Mio. Euro.

Detaillierte Informationen zur Integration sollen im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Hannover Messe bekannt gegeben werden.

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