Wago Kontakttechnik
Europäischer Markt als Wachstumstreiber
Die Wago-Gruppe konnte im Geschäftsjahr 2015 ihren Umsatz um 9 % steigern. Dies sei insbesondere dem europäischen Markt zu verdanken, so Sven Hohorst und Axel Börner von der Wago-Geschäftsführung. Mit Blick auf 2016 geben sie sich "vorsichtig optimistisch".
Ziehen für Wago Kontakttechnik an einem Strang: die Geschäftsführung. Von links: Christian Sallach (Marketing), Jürgen Schäfer (Vertrieb), Kathrin Pogrzeba (Personal & Organisation), Sven Hohorst (Interconnection), Ulrich Bohling (Produktion) und Axel Börner (Finanzen & IT).
© Wago KontakttechnikIm Geschäftsjahr erzielte die Wago-Gruppe einen Umsatz in Höhe von 720 Mio. Euro. Damit wurde das Vorjahresergebnis von 661 Mio. Euro um 9 % gesteigert. In Deutschland lag der Umsatzanteil bei 28,8 %. Das übrige Europa erreichte einen Umsatzanteil von 39,7 %. Asien trug 17,1 %, Amerika 13,3 %. Im Rest der Welt wurden 1,1 % des Umsatzes generiert. Über 7.200 Mitarbeiter waren zum Jahresende Wago tätig und damit 500 mehr als im Vergleich zum Vorjahr. Knapp 3.300 Menschen sind in Deutschland beschäftigt, davon mehr als 2.000 am Stammsitz in Minden (Westfalen) und über 1.000 in Sondershausen (Thüringen). Darunter sind 203 Auszubildende und duale Studierende in Minden und 72 in Sondershausen.
Investitionen von rund 100 Mio. Euro geplant
Wago hat im vergangen Jahr rund 100 Mio. Euro investiert. Knapp 80 % flossen dabei in die deutschen Standorte - vor allem in das neue Kunden- und Schulungszentrum 'Communication Center' und die Stanzerei in Minden sowie in den Ausbau des Logistikzentrums in Sondershausen. "Darüber hinaus haben wir mit der Beteiligung an der Firma M&M Software einen bisherigen Entwicklungspartner unserer wachsenden Automatisierungssparte übernommen", so Sven Hohorst (Geschäftsleitung Interconnection). Für das aktuelle Jahr seien Investitionen in ähnlicher Höhe geplant - unter anderem für die Fertigstellung der Baumaßnahmen in Deutschland sowie für internationale Bauprojekte. "Der Schwerpunkt unserer Investitionen liegt wie im vergangenen Jahr ganz klar in Deutschland. Hier werden auch wieder rund 30 Mio. Euro in neue Maschinen und Anlagen fließen", betont Hohorst.











