ifm
Besserer Durchblick für Roboter
3D-Kameras in autonomen Fahrzeugen und Robotern müssen stets sehr präzise ihre Umgebung im Blick haben und sicher Objekte im Umfeld erkennen können. ifm arbeitet dazu im Forschungsprojekt ‚3DRobust‘ mit der Hochschule Ravensburg-Weingarten (RWU) zusammen.
Bei mobilen und autonom agierenden Robotern kommt den 3D-Kameras besondere Bedeutung zu, da sie die Umgebung erfassen und dadurch mitteilen, wohin sich der Roboter bewegen kann. Im Betrieb ändert sich die Bewegung eines Roboters permanent, die Daten müssen sehr schnell erfasst und analysiert werden. Das Forschungsprojekt ‚3DRobust‘ von ifm und der RWU hat zum Ziel, eine zuverlässige Stereo-Kamera auf Basis von zwei 3D-Sensoren zu entwickeln. Die Sensoren erfassen die Entfernungsdaten nach unterschiedlichen Prinzipien, die hohe Zuverlässigkeit entsteht durch eine KI-unterstützte Kombination der beiden Kamerabilder.
In der dreijährigen Projektlaufzeit wird ein autonom fahrender Roboter verwendet, bei dem die Zahl falscher Alarme bei der Hindernis- und Objekterkennung reduziert wird. Die RWU kümmert sich als wissenschaftlicher Partner um die Projektleitung, das Systemdesign und die Algorithmen-Entwicklung, beteiligt sind die Studiengänge Physical Engineering, Elektrotechnik und Informatik. ifm übernimmt als Industriepartner die Entwicklung und Bereitstellung der verwendeten Hardware. Die Projektpartner profitieren von der räumlichen Nähe zueinander: die Firma ifm betreibt einen ihrer Hauptstandorte in Tettnang am Bodensee, knapp 20 km von der Hochschule entfernt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Projekt durch Förderrichtlinie ‚FH-Kooperativ‘ mit einem Betrag von etwa 326.000 Euro.
Die 3D-Kameras eignen sich vor allem für den Einsatz im Außenbereich. Nach Abschluss des Projektes soll das System in autonomen Arbeitsmaschinen und Logistikanwendungen zum Einsatz kommen.










