
Mit dem magnetischen Kraftsensor fSENS MLS bietet Hirschmann MCS eine Möglichkeit, das Wiegen von Containern während des Verladevorganges durchzuführen. Ob RTG, RMG, STS Krane, Reachstacker oder Straddle Carrier – der Wiegevorgang findet während des Containerumschlags mittels Kraftmessung am ‚Twistlock‘ statt. Dabei nimmt laut Anbieteraussagen der statische oder dynamische Wiegevorgang wenig Zeit in Anspruch und lässt sich einfach in bestehende Logistikprozesse integrieren. Das umständliche Addieren von Einzelgewichten entfällt. Dazu setzt das Unternehmen auf ein magnetisches und berührungsloses Messverfahren: Der Sensor ist im Spreader oberhalb der Twistlockführung angebracht und umschließt den Twistlock, ohne diesen zu berühren. Bei Belastung streckt sich der Twistlock, bei Entlastung nimmt er wieder den Ausgangszustand ein. Der Sensor erzeugt ein Magnetfeld, das sich während des Dehnprozesses verändert. Aus der Magnetfeldveränderung berechnet der Sensor die Kraft. Eine Messgenauigkeit von <1 % kann sichergestellt werden. Zudem stellt das berührungslose Messprinzip die Verhinderung von Nullpunktdrift aufgrund von Überlasten sicher. Da der Sensor nicht im Kraftfluss sitzt, kann er weder Überlasten ausgesetzt sein noch müssen Anwender ein Verbiegen oder einen Sensorbruch fürchten. Aufgrund der Einbausituation bewegt sich der Sensor beim Ver- und Entriegeln des Twistlocks nicht. Dadurch entsteht kein Verschleiß aufgrund von Dauerwechselbelastungen oder ein Ausfallrisiko infolge von Kabelbruch. Der Sensor entspricht Schutzart IP67 und ist salzwasserbeständig.
