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Sicherheitssteuerung von Beckhoff Automation
© Beckhoff Automation

Mit den neuen auf der Twin­Safe Logic EL6910 basierenden Sicherheitssteuerungen von Beckhoff kann das TwinSafe-System noch spezifischer an die individuellen Anforderungen eines Maschinenkonzepts sowie an ein breiteres Spektrum an Sicherheitsapplikationen angepasst werden. Es handelt sich dabei um folgende I/O-Komponenten: TwinSafe-Ethercat-Klemme EL1918 – digitale Eingangsklemme mit acht sicheren Eingängen;  TwinSafe-Ethercat-Klemme EL2911 – ­sichere Potenzialeinspeisung mit vier sicheren Eingängen und einem sicheren Ausgang; TwinSafe-Ethercat-Box EP1957-0022 – IP67-geschütztes Digital-­Kombi-Modul mit acht sicheren Ein- und vier sicheren Ausgängen. Die drei neuen I/O-Komponenten können als Sicherheitssteuerung zur direkten Ausführung von kundenspezifischen Sicherheitsprojekten genutzt werden. Eine Besonderheit stellt hierbei ihre Kommunikationsfähigkeit dar, denn das auf der I/O-Komponente auszuführende Sicherheitsprojekt kann analog zur ­dedizierten Sicherheitssteuerung direkte Kommunikationsbeziehungen mit anderen sicherheitsrelevanten Teilnehmern aufbauen und diese Daten intern vorverarbeiten. Ist in diesem Szenario eine zentrale Sicherheitssteuerung ­vorhanden, muss diese lediglich noch die akkumulierten Daten verarbeiten. Die Kombination von I/O- und TwinSafe-Steuerungsfunk­tion in einer I/O-­Komponente vereinfacht das Verteilen von ­Sicherheitsaufgaben auf einzelne Maschinenmodule. Im Engineering sorgt die Customizing-Funktion für ein komfortables Arbeiten sowie für einen minimierten Validierungsaufwand. Durch die neue Funktion des Customizing lassen sich nun für jedes dieser ­Module die verschiedenen Betriebsmodi ‚temporär deaktivierbar‘, ‚permanent deaktivierbar‘ und ‚passivierbar‘ konfigurieren. Mit entsprechender Konfiguration von Ersatzwerten für die Schnittstellen zwischen den Modulen können so modulare und skalierbare Architekturen umgesetzt werden. Ein einziges Sicherheitsprojekt ist etwa für eine ganze Serie von Maschinen nutzbar, indem man je nach Bedarf die nicht benötigten Module deaktiviert.

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