
Die Messelemente der hochauflösenden Neigungssensoren KAS211 von a.b.Jödden basieren auf dem kapazitiven Messprinzip und bieten laut Anbieter eine hohe Genauigkeit und Schlagfestigkeit. Erreicht wird dies unter anderem durch die dreilagige "bulk"-Mikromechanik-Technologie mit hochreinem Silizium. Durch den speziellen Aufbau ist auch nach harten Schlägen keine Drift wegen Deformation der Prüfmasse zu erwarten. Die Gasdämpfung innerhalb des Sensorelementes verhindert Resonanzfrequenzen und Überschwingen. Der Sensor ist im wasserdichten Gehäuse (IP67/68) eingebaut, lässt sich über drei Befestigungsbohrungen montieren und mit einem M12-Sensorstecker anschließen. Der 4-bis-20-mA-3-Draht-Signalausgang ermöglicht auch längere Anschlussleitungen. Standardmäßig sind die Neigungs- und Beschleunigungssensoren der Serie für ein und zwei Achsen mit Messbereichen von ±1,5° bis ±90° verfügbar. Erreichbar sind Auflösungen von 0,0001°, Reproduzierbarkeiten bis 0,01° und Langzeitstabilitäten in derselben Größenordnung. Die Hysterese, die bei schnellen Temperaturänderungen entsteht (zum Beispiel 0,02°), bildet sich in kurzer Zeit wieder auf 0 zurück.
