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Martin Keck
© Peter Atkins, MPI Psychiatrie

"Stress alleine macht nicht krank sondern kann sogar beflügelnd wirken“, so Martin Keck, Chefarzt und Direktor der Klinik des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie in München. “Entscheidend ist aber, dass sich Phasen der Anspannung und Entspannung abwechseln und mittelfristig im Gleichgewicht stehen. Wenn man die Fähigkeit zur Regeneration verliert, man sich beispielsweise nicht einmal mehr im Urlaub erholen kann, ohne an die Arbeit zu denken, dann ist das ein großes Warnsignal. Zunehmend sind Unternehmen heute für die Burnout-Problematik sensibilisiert und haben ein Interesse daran, dass ihre Leistungsträger wieder gesund werden bzw. gesund bleiben - deshalb ist es so wichtig, darüber zu reden. Zeitdruck, Arbeitsklima, dauernde Verfügbarkeit aber auch eigene, überhöhte Ansprüche müssen auf den Prüfstand."

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