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Microsoft beendet am 8. April 2014 den Support für das Betriebssystem Windows XP. Neue Schwachstellen werden nicht mehr gepatcht, weltweit sind dann Systeme nicht mehr gegen Angriffe geschützt. Fortinet geht davon aus, dass zu diesem Zeitpunkt mehr als 15 Prozent der mittelgroßen und großen Unternehmen noch auf mindestens zehn Prozent ihrer Rechner Windows XP betreiben werden. Hacker, die bereits im Besitz eines sogenannten 'Zero-Day Exploit' (eines Computerprogramm, das der Hacker am selben Tag entwickelt, an dem er eine Schwachstelle entdeckt und so größtmöglichen Schaden anrichten kann) sind, werden vermutlich bis zum 8. April warten, um so an den Meistbietenden zu verkaufen, so Fortinet. Aufgrund ihres vermutlich hohen Preises werden diese sogenannten 'Zero-Days' (Tage, an denen jeweils ein Angriff über einen Zero-Day-Exploit erfolgt) gezielt gegen bekannte Unternehmen und Personen zum Einsatz kommen.
