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Kompakte Konstruktion von Coriolis-Durchflussmessgeräten für große Nennweiten: Bislang ergaben die kompakten Massedurchflussmessgeräte auf größeren Nennweiten einen bis dahin unbekannten Messfehler. Christan Matt (links) und Gehard Eckert von Endress+Hauser Flowtec aus der Schweiz gingen der Sache auf den Grund: "Ab einem bestimmten Verhältnis von Durchmesser und Länge des Messrohres kommt die Reynoldszahl zum Tragen", erklärt Matt. Diese Kennzahl beschreibt den Strömungszustand in den Messrohren. Das Team entwickelte ein Verfahren, um die Reynoldszahl ohne Eingaben von außen in der Elektronik des Messumformers zu ermitteln. Beides zusammen ermöglicht es, Coriolis-Durchflussmessgeräte auch für große Nennweiten relativ klein zu konstruieren.