2 von 3
VDW_Inlandsabsatz und Umformtechnik
© VDW

Zudem erwartet das britische Wirtschaftsforschungsinstitut Oxford Economics, Prognosepartner des VDW, für die Investitionen der wichtigsten Abnehmerbranchen in Deutschland einen Anstieg von 4 % und ein Plus von 3 % beim Werkzeugmaschinenverbrauch. „Beide Indikatoren sind relevant für die Branchenentwicklung und legen ordentlich zu“, betont Dr. Prokop. Hinzu komme eine hohe Kapazitätsauslastung auch bei den Kunden und der Trend zu mehr Vernetzung und Automatisierung, der weitere Investitionen erfordere.

Den Positivfaktoren steht allerdings das Abflauen der Bestellungen gegenüber. Sie drehen nach einem Zuwachs von 1 % im vergangenen Jahr 2019 mit 2 Prozentpunkten Abschlag ins Minus. Dabei verliert nach starkem Wachstum vor allem das Inland mit minus 3 %. Die Auslandsbestellungen hingegen sollen 2019 ihr Niveau halten. Klarer Wachstumstreiber bleibt Amerika. Auch Kanada und Mexiko lagen im Plus. Für das laufende Jahr ist ein weiterer US-getriebener Zuwachs um 4 % avisiert. Asien bleibt ebenfalls positiv. Die Bestellungen aus China, Südkorea und Taiwan waren zwar rückläufig, Aktivposten seien jedoch Japan und die Asean-Region. Europa hingegen dreht 2019 nach kraftvoller Nachfrageausweitung über die vergangenen drei Jahre nun mit 2 % leicht ins Minus. Bis 2018 hatten sich insbesondere die Euro-Länder noch als ‚Fels in der Brandung‘ mit 9 % Plus erwiesen.

2 von 3