
Von Leine & Linde gibt es einen Inkremental-Drehgeber mit High Current HTL(HCHTL)-Signalen zur Verwendung in Installationen gemäß SIL2/PLd, Level 3. Dank der bereits integrierten Sicherheitslösung ist kein zweiter Drehgeber beziehungsweise Sensor mehr nötig, um Redundanz-Anforderungen zu erfüllen. Bis jetzt wurde in der Regel ein Inkremental-Drehgeber mit 1-Vpp-Signal genutzt, das sich aufgrund seines schwachen Signals nicht für kritische Umgebungen eignet. Die neue Serie FSI 800 mit HCHTL-Signalen für 9 bis 30 V(DC) erfüllt zusätzlich die Anforderung an lange Kabel (über 300 m). Dabei werden die Rechtecksignale intern im Drehgeber überwacht. Wird eine Störung erkannt, gehen die Drehgebersignale in den sicheren Modus über oder zeigen die Störung über den Statusausgang an. Auch ein sicherer Halt oder sichere reduzierte Geschwindigkeit sind dadurch realisierbar. Der schlupffreie Wellenanbau in der Hohlwellenvariante lässt sich dadurch realisieren, dass auf der Motorseite ein zylindrischer Wellenzapfen mit Einkerbung angebracht wird. So kann der sichere Drehgeber nur auf eine sichere Wellen-Adaption aufgebaut werden. Anders als bei der Welle mit Führungsnut ist diese Lösung unverlierbar. Beim Wellendrehgeber ‚FSI 850‘ ist die Welle mit Keilnut mit einer sicheren Wellenkupplung mit der Antriebswelle zu koppeln.
