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ControllLogix-Steuerung von Rockwell Automation
© Softing Industrial Automation

In Anwendungen zur Offshore-Öl- und Gasförderung kommen typischerweise Steuerungen wie die 'ControlLogix'-SPS von Rockwell Automation zum Einsatz. Diese steuern Unterwasserelektronik und sind gekoppelt an DCS-Systeme anderer Hersteller. Statt das Modbus-Protokoll für den Datenaustausch zwischen diesen Plattformen zu verwenden, hat sich die MDIS-Gruppe – bestehend aus großen Unternehmen, die im Offshore-Öl- und Gasgeschäft tätig sind – entschieden, die Kommunikation künftig über OPC UA abzuwickeln. Dabei werden die speziellen Kommunikationsanforderungen an den Datenaustausch zwischen der Unterwassersteuerung und dem Steuerungssystem von Offshore-Öl- und Gasplattformen über eine OPC-UA-MDIS-Begleitspezifikation (Companion Specification) abgedeckt. Das Server-Modul eATM OPC UA MDIS von Softing verwandelt eine ControlLogix-SPS in einen vollständig kompatiblen OPC-UA-MDIS-Server, der mit Methoden in der Steuerung auf die Unterwasserinformationen zugreift und einfach die umfassende Verbindung zu einem oberen OPC-UA-MDIS-kompatiblen DCS-Client herstellt. Das OPC-UA-MDIS-Informationsmodell ist vordefiniert und erkennt Unterwassergeräte wie Ventile, Drosseln und Instrumente automatisch. Im Informationsmodell sind auch OPC-UA-Methoden enthalten, die ebenfalls vordefiniert sind und beispielsweise das Bewegen eines Ventils oder das Öffnen einer Drossel erlauben. Der 'eATM OPC UA MDIS' Server ist ein Modul, das in einen einzelnen Slot des ControlLogix-Gehäuses eingesetzt wird. Es unterstützt den direkten Zugriff auf den Rückwandbus und die Steuerungsdatenpunkte der SPS.

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