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10_Sicherheitssteuerung Digsy Fusion S von Inter Control Hermann Kähler Elektrik
© Inter Control Hermann Köhler Elektrik

Die Sicherheitssteuerung Digsy Fusion S von Inter Control erfüllt mit PL d, KAT 3 gemäß EN ISO 13849 die aktuellen Sicherheitsanforderungen. Mit der Skalierbarkeit von 48 auf maximal 240 I/Os lässt sich eine breite Fahrzeugpalette durchgängig und wirtschaftlich auf Basis eines einzigen Steuerungssystems automatisieren. Dabei wird mit einer hohen Anzahl sicherer Eingänge insbesondere den Anforderungen von redundant realisierten Sensoren Rechnung getragen. Der lange Lebenszyklus mobiler Maschinen bedingt zwangsläufig die Notwendigkeit, einmal entwickelte Maschinen an sich ändernde Markterfordernisse anzupassen. Die Sicherheitssteuerung unterstützt dies durch die Möglichkeit, zwei Programme in einer Steuerung parallel zu verarbeiten. Dabei ist das erste Programm (sicheres Programm) für die sicheren Funktionen verantwortlich, während das zweite Programm (Standardprogramm) beispielsweise Komfortfunktionen abarbeitet. Da die Leistungsfähigkeit einer Sicherheitssteuerung nicht durch interne Tests und Diagnosen beeinträchtigt werden darf, herrscht Redundanz der beiden im Lock-Step-Mode arbeitenden 32-bit CPUs. Darüber hinaus werden komplexe trigonometrische Berechnungen durch eine redundante FPU ermöglicht. Das Management der redundanten CPU und FPU erfolgt intern und ist für den Anwender nicht sichtbar. Die Steuerung verfügt über Ethernet und USB als Schnittstellen. Für die Kommunikation zu Knoten, Sensoren oder weiteren Steuerungen stehen vier CANbus-Schnittstellen zur Verfügung. Diese sind mit den vorbereiteten Protokollen CANopen, CANopen Safety, J1939 oder proprietären Protokollen nutzbar. Dabei unterstützt die aktuelle Version Codesys 3.5 SIL2 den Programmierer insbesondere bei der Realisierung sicherheitsgerichteter Funktionen.

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