
Aucotec zeigt wie bei der Konfiguration von vorausschauender Wartung (Predictive Maintenance/PdM) die konsistente Anbindung des Engineeringsystems helfen kann. Dazu lässt sich Aucotecs datenbankbasierte Software Engineering Base (EB) als zentrale Quelle nutzen, die sowohl das PdM- als auch das Leitsystem parallel mit relevanten Daten versorgt. Für die Analyse ist die richtige Interpretation der gemessenen Zustandsdaten Voraussetzung. Dazu muss das PdM-System aber zunächst verstehen, dass der Wert x zu Signal y zum Beispiel einen bestimmten Druck an einem bestimmten Sensor bedeutet und nicht etwa eine Temperatur. Dieses Wissen erhält das PdM mit der neuen Lösung direkt aus der Softwareplattform EB. Bislang mussten die Engineering-Informationen händisch beziehungsweise über Listen und diverse Interfaces ins PdM eingelesen werden. Die Anbindung an das PdM ist möglich, weil EB abstrakte Objekte darstellen kann, zum Beispiel Messtypen wie Bar oder Grad Celsius, die unterhalb eines Sensors eingeordnet werden. Ohne Datenbankbasierung sind solche Informationen nicht abbildbar, in Stromlaufplänen oder P&IDs tauchen sie nicht auf. Die Festlegungen in EB lassen sich gleichzeitig für die Leitsystem- und PdM-Konfiguration nutzen. So kann das PdM-System die Livedaten ohne Zusatzaufwand stets interpretieren.
