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Artikel und Hintergründe zum Thema

Seco

Andrea Gillhuber,

Application Hub um validierte KI-Anwendungen ergänzt

Der Elektronikanbieter Seco hat neue KI-Module für seinen Application Hub vorgestellt. Die Lösungen laufen direkt auf Edge-Hardware, decken Bereiche von Sprachverarbeitung bis Bildanalyse ab und sollen die Entwicklung industrieller Anwendungen vereinfachen.

© Seco

Seco hat den Funktionsumfang seines im Sommer gestarteten Application Hubs erweitert. Die Plattform stellt vorgefertigte, getestete KI-Anwendungen bereit, die auf verschiedenen Edge-Systemen lauffähig sind. Ziel ist es, Entwicklungsaufwand zu reduzieren und eine schnellere Integration in industrielle Produkte zu ermöglichen.

Zu den neuen Anwendungen gehört ein lokal ausführbares Sprachmodell, das auf dem effizienten Phi-Modell basiert und mit Intels OpenVINO optimiert wurde. Damit lassen sich Chatbots oder interaktive Assistenten direkt am Edge betreiben, ohne dass eine Cloud-Anbindung notwendig ist. Ebenfalls für die Sprachverarbeitung gedacht ist eine Speech-to-Text-Lösung auf Basis des Whisper-Modells von OpenAI, die unter TensorFlow läuft und präzise Transkriptionen ermöglicht – etwa für Sprachsteuerungen, barrierefreie Anwendungen oder Meeting-Protokolle. Eine für Intel-Architekturen optimierte OpenVINO-Version befindet sich in Vorbereitung.

Für sicherheitskritische Szenarien ergänzt Seco einen Anti-Spoofing-Algorithmus, der Videos aus gewöhnlichen RGB-Kameras analysiert, um echte Personen von Fotos oder digitalen Bildern zu unterscheiden. Damit soll Manipulation bei Gesichtserkennung verhindert werden. Einen anderen Schwerpunkt setzt ein Zeitreihen-Algorithmus, der Sensordaten aus Wearables wie Smartbands in Echtzeit verarbeitet und Anwendungen in Fitness- und Gesundheitsüberwachung unterstützt.

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Darüber hinaus steht ein Verfahren zur Bildverbesserung bereit, das Auflösung und Qualität von Fotos und Videos durch intelligentes Upscaling erhöht. Einsatzgebiete reichen von der medizinischen Bildgebung über Überwachungssysteme bis zur Restaurierung digitaler Medien. Abgerundet wird das Paket durch eine Anwendung für die industrielle Qualitätskontrolle: Sie vereinfacht das Training von Bildanalysemodellen, um Produktionsfehler automatisch zu erkennen und so Ausschuss und Kosten zu senken.

Alle Anwendungen wurden von Seco validiert, um zuverlässige Laufzeit auf der eigenen Hardware sicherzustellen. Das Unternehmen plant regelmäßige Erweiterungen des Angebots in den kommenden Monaten.

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