ProzessautomationJenseits des Polarkreises

Als die Planungen für die Gasverflüssigungsanlage Snøhvit (deutsch: Schneewittchen) vor gut zehn Jahren begannen, betraten der norwegische Öl- und Gasproduzent Statoil zusammen mit Lieferanten wie ABB und Linde Neuland: Jenseits des 66. Breitengrades sollten auf einer kleinen Insel vor dem nord-norwegischen Hammerfest erstmals die in der Barentssee schlummernden Gasvorkommen erschlossen werden.

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Statoil-Anlage Hammerfest ABB Bild9
© ABB
Die Subsea-Produktion ist eine realistische Vision: Heutige Förderstationen auf dem Meeresgrund sind etwa 12 x 16 m groß. Die Konzeptstudien für Subsea-Raffinerien in 3000 m Tiefe haben die Größe eines Fußballfeldes. Auf dem Grundträger werden die verschiedenen Komponenten für die Exploration und Verflüssigung des Gases direkt auf dem Meeresgrund montiert. Das Gas soll dann auf hoher See an die Oberfläche gepumpt und direkt in Tanker verladen werden.
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