Ecom
Auch in der Ex-Zone sicher vernetzt
Mit dem eigensicheren ‚Smart-Ex 03‘ stellt Pepperl+Fuchs ein 5G- und Wi-Fi-6-fähiges Smartphone für den flexiblen Einsatz in öffentlichen und privaten Netzwerken vor. Christian Uhl, Head of Communication bei Pepperl+Fuchs, erklärt die Besonderheiten.
Das 'Smart-Ex 03' von Pepperl+Fuchs / Ecom
© Pepperl+FuchsHerr Uhl, was unterscheidet das Smartphone ‚Smart-Ex 03‘, das Sie anlässlich der SPS zeigen, von seinem Vorgänger?
Das ‚Smart-Ex 03‘ ist eine komplette Neuentwicklung und ein großer technologischer Schritt nach vorn im Vergleich zum ‚Smart-Ex 02‘. In diesem 6-Zoll-Android-Smartphone bringen wir das Know-how der Pepperl+Fuchs-Töchter Ecom Instruments als Pionier bei eigensicheren Mobile Devices sowie Aava Mobile als Experte für Industrie-Tablets und Drahtlostechnologien zusammen. Das neue Smartphone wird komplett inhouse in Europa entwickelt, um eine Kontrolle der Hard- und Software-Sicherheit zu gewährleisten. Es unterstützt zum einen moderne Kommunikationsstandards wie Wi-Fi 6, 5G und Push-to-Talk over Cellular, kurz PTToC. Damit eignet sich das Smartphone für den Betrieb in öffentlichen Mobilfunk- und privaten Campus-Netzwerken weltweit. Zum anderen verfügt es mit Android 13, dem Qualcomm Snapdragon QCS 6490-Prozessor und bis zu 128 Gbyte internem Speicher über aktuelle Hard- und Software, die es für industrielle Nutzung inner- und außerhalb der Ex-Zone prädestiniert. Hinzu kommt ein kapazitives 6-Zoll-Multitouch-Display mit einer Auflösung von 1080 x 2160 Pixeln, das sich auch bei direkter Sonneneinstrahlung oder Nässe und auch mit Handschuhen gut bedienen lässt.
Christian Uhl: »Um auch in explosionsgefährdeten Bereichen von der Digitalen Transformation zu profitieren, benötigen Alleinarbeiter geeignete Mobile Devices.«
© Pepperl+FuchsWelche Herausforderungen gibt es bei der Entwicklung eigensicherer Geräte?
Bei der Entwicklung eigensicherer Geräte, die auch in der Ex-Zone einsetzbar sind, kommt es auf die Zertifizierung gemäß Ex-Schutz-Normen an – zum Beispiel gemäß IECEx aus internationaler Sicht oder gemäß ATEX aus europäischem Blickwinkel. Dazu zählen eine robuste Bauweise, um beispielsweise Stürzen zu widerstehen, ein ausreichend hoher IP-Schutz gegen das Eindringen von Staub oder Flüssigkeiten, Schutz gegen elektrostatische Entladungen und Funkenschläge sowie ein Temperaturmanagement, das erzeugte Wärme sicher ableitet und ein Überhitzen des Geräts verhindert. Um dem Arbeitsalltag in einer Industrieanlage gerecht zu werden, muss es zudem über ein bruchfestes und kratzfreies Display verfügen, das sich auch mit Handschuhen exakt bedienen lässt. Softwareseitig müssen zudem die Integrität der Daten und die Cybersicherheit mitgedacht werden.
Für welche Bereiche ist das Smartphone gedacht?
Einsatzszenarien gibt es auf dem gesamten Anlagengelände, nicht nur in der Ex-Zone. Das Smartphone eignet sich beispielsweise für Videocalls mit dem Remote Support, um Alleinarbeiter vor Ort bei der Lösung von Problemen mit Anlagen zu unterstützen. Im Zuge der vorausschauenden Instandhaltung können live Diagnose-Daten direkt in der Anlage auf dem Smartphone überprüft und so rechtzeitig weitere Schritte eingeleitet werden, bevor ein Teil oder eine ganze Anlage ausfällt. Auch für Bereiche wie Digital Workflows, Work Order Management, Scannen, Asset Management oder Augmented Reality-Anwendungen eignet sich unser Smartphone – für Unternehmen etwa in den Branchen Wasserstoff, Öl, Gas, Chemie, Petrochemie, Pharmazie, Energie oder Bergbau.











