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Artikel und Hintergründe zum Thema

Stöber

Inka Krischke,

Von One Cable bis Rennwagen

Stöber präsentiert ‚OCS‘, ein Hybridkabel, das den Motor mit dem Antriebsregler verbindet und gleichzeitig elektrische Leistung und Encoder-Daten überträgt.

Stöber hat ‚One Cable Solution‘ in Zusammenarbeit mit dem Encoder-Hersteller Heidenhain weiterentwickelt.

© Stöber

In der Regel sind bei diesen Aufgaben zwei Kabel erforderlich. Aber sind Encoder und Antriebsregler weiter als 15 m voneinander entfernt, können die Daten nicht mehr störungsfrei übertragen werden. Daher wird in diesem Fall eine Ausgangsdrossel pro Kabel notwendig – eine teure Komponente, die zusätzlichen Platz im Schaltschrank benötigt. Zudem erzeugen Drosseln Wärme, sodass entsprechende Kühlungen erforderlich sind.Stöber hat sich dieser Probleme in Kooperation mit Heidenhain angenommen: Gemeinsam haben sie die bestehende Ein-Kabel-Lösung von Stöber weiterentwickelt und speziell für hochdynamische Anwendungen in Schleppketten optimiert. Nach umfassenden Belastungstests wird nun mit ‚One Cable Solution – OCS‘ eine Schleppfähigkeit ohne Drossel für Kabellängen bis 50 m garantiert.

Ausgelegt ist das neue Hybridkabel für die Synchron-Servomotoren der Baureihen EZ und EZS. Diese sind mit allen Stöber-Getrieben im Direktanbau kombinierbar. Aufgrund dieser Produktvielfalt und den Kombinationsmöglichkeiten können Konstrukteure ihre Lösungen deutlich kompakter gestalten. Sie erhalten ein komplettes System aus Synchron-Servomotor, Kabel und den Antriebsreglern SC6 oder SI6.

Auch Zahnstangentriebe gehören zum Portfolio des Unternehmens. Vier verschiedene Baureihen lassen sich direkt an die Synchron-Servomotoren der Baureihe EZ in sämtlichen Größen anbinden. Damit kann der Antriebsanbieter dieses System an die unterschiedlichen Ansprüche hinsichtlich Belastbarkeit und Präzision anpassen. Die Zahnstangentriebe basieren auf einsatzgehärteten und geschliffenen Ritzeln mit hoher Verzahnungsqualität und exakt darauf abgestimmten Zahnstangen des Kooperationspartners Atlanta. Anwender profitieren von den Vorteilen des Direktanbaus: Denn ohne zusätzlichen Adapter werden die Antriebseinheiten leichter und kompakter, was sich positiv auf Dynamik und Volumen auswirkt. Dazu kommt die schnellere Montage.

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Im Rennwagen der Rennschmiede Pforzheim stecken unter anderem Antriebskomponenten von Stöber.

© Stöber

Eine ganz andere Anwendung findet sich in einem  gold-blauen Rennwagen – denn auch die Rennschmiede Pforzheim, eine Initiative der Hochschule Pforzheim, die jedes Jahr mit einem selbstentwickelten Rennwagen an der Formula Student teilnimmt, nutzt Technik von Stöber. 2019 wechselte das Rennteam von der Verbrenner-Klasse in die anspruchsvollere FSE (Formula Student Electric) und entwickelte dafür ein rein elektrisch angetriebenes Race-Car. Stöber lieferte Antriebskomponenten und griff dem Team mit viel Know-how unter die Arme.

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