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Artikel und Hintergründe zum Thema

VDMA / Export deutscher Maschinen

Davina Spohn,

USA weiterhin größter Exportmarkt

2017 legte die Ausfuhr deutscher Maschinen um knapp 8 % zu, wie VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers verkündet. In der Export-Rangliste verteidigten die USA den Spitzenplatz knapp vor China. Größter Gewinner ist Mexiko. Zu den Verlierern zählt Großbritannien.

„Unsere wichtigste Absatzregion - die EU - gewinnt an neuer Stärke. Das ist nicht nur gut für unsere Exportstatistik, sondern auch für die Wettbewerbsfähigkeit unserer europäischen Kunden“, so VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers.

© VDMA

Export-Rangliste deutscher Maschinen im Jahr 2017

© Statistisches Bundesamt, VDMA

Insgesamt exportierten die Maschinen- und Anlagenbauer aus Deutschland Waren im Wert von 168,1 Mrd. Euro in ihre Zielmärkte rund um den Globus – ein Zuwachs von nominal 7,9 % beziehungsweise 12,3 Mrd. Euro zum Vorjahr. Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten legten laut VDMA im vergangenen Jahr um 11,6 % auf knapp 18 Mrd. Euro zu. Platz 2 in der Export-Rangliste belegt abermals China; ein Zuwachs von 22,6 % führte zu einem Exportwert von 17,4 Mrd. Euro.

Insbesondere die Antriebs- und Fördertechnik deutscher Maschinenbauer sind im Ausland nachgefragt. 

© Statistisches Bundesamt, VDMA

„Ungeachtet aller Erfolge auf fernen Märkten ist es für unsere Industrie wichtig und erfreulich, dass die Exporte in die EU-Staaten ebenfalls kräftig um 5,1 % auf 77,9 Mrd. Euro zugelegt haben.“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers. Ein Wermutstropfen ist dagegen Großbritannien, das – neben der Türkei – zu den wenigen Verlierern unter den großen Zielländern des Maschinenbaus gehört. Die Ausfuhren ins Vereinigte Königreich sanken 2017 um 2,9 % auf 7,2 Mrd. Euro. Damit rutschte das Land hinter Italien auf Platz 5 der Exportrangliste. „Die Verunsicherung, die durch den Brexit erzeugt wurde, sowie die Verteuerung unserer Produkte durch die kräftige Abwertung des britischen Pfunds machen sich deutlich bemerkbar“, kommentiert Wiechers.

Hohe Zuwächse verbuchten die deutschen Maschinenausfuhren nach Russland (Rang 9, plus 22,5 %, 5,3 Mrd. Euro) sowie Mexiko (Rang 16): Die Maschinenausfuhren in den größten Staat Lateinamerikas legten um fast 29 % auf 3,2 Mrd. Euro zu. Das war unter den Top-20-Zielländern der kräftigste Zuwachs. Getrieben wurden diese Exporte nicht nur von der Autoindustrie, sondern zunehmend auch von anderen Industriezweigen wie der Nahrungsmittel- und Verpackungsindustrie, die in Mexiko immer stärker ansässig werden.

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