Formula Student Germany 2019
Deutsche Rennboliden beweisen sich am Hockenheimring
Den Asphalt am Hockenheimring zum Kochen brachten Anfang August rund 3.500 Studenten aus 25 Ländern: Beim Konstruktions-Wettbewerb 'Formula Student Germany 2019' starteten ihre selbstgebauten Rennwagen in den Klassen Verbrennungsmotor, Elektro-Antrieb und Autonome Fahrzeuge.
Für die 15. ‘Formula Student Germany’ hatten die Studententeams ein Jahr lang Zeit, einen Rennwagen zu konstruieren. In Disziplinen wie Beschleunigung, Ausdauer, Treibstoff-/Energieeffizienz, Design und Finanzplanung stellten sie ihr Können dann vom 5. bis 11. August am Hockenheimring vor einer Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft unter Beweis. In diesem Jahr gingen 60 Teams in der Wettbewerbsklasse mit Verbrennungsmotoren – der ‘Formula Student Combustion’ (FSC) – an den Start. 40 Teams traten in der Wettbewerbsklasse ‘Formula Student Electric’ (FSE) – dem Wettbewerb mit elektrisch angetriebenen Rennboliden – an. Zum bereits dritten Mal rollten in diesem Jahr auch autonom fahrende Rennwagen auf die Rennstrecke südlich von Mannheim. 19 Studententeams stellten sich dieser Wettkampfkategorie. Welche Stimmung vor Ort war und welche Universitäten mit ihren Konstruktionen den Gesamtsieg eingefahren haben, hat Computer&AUTOMATION in einer Bilderstrecke zusammengefasst.
In allen drei Wettbewerbsdisziplinen kommt es nicht allein auf Schnelligkeit an. Entscheidend für die Gesamtplatzierung ist das Abschneiden des Fahrzeuges in drei statischen und fünf dynamischen Disziplinen: Die Studenten müssen die Jury etwa von der Konstruktion ihres Rennautos und dem Geschäftsmodell überzeugen. Daneben zählt nach bestandenem Sicherheitscheck das Abschneiden auf der Rennstrecke. Im Fokus stehen dabei Fahrdynamik, Beschleunigung, aber auch Kraftstoff- beziehungsweise Energieverbrauch der Fahrzeuge.










