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Artikel und Hintergründe zum Thema

SEF Smart Electronic Factory

Melanie Steinbeck,

Neuer Vorstand stärkt Digitalisierung im Mittelstand

Die Industrie 4.0-Initiative SEF Smart Electronic Factory e.V. bestätigt Gerd Ohl, Prof. Dr. Gerrit Sames und Ulrike Peter im Vorstand. Neu berufen wurde Uwe Jörk. Fokus: praxisnahe Digitalisierung, KI-Einsatz und Automatisierung für den Mittelstand.

Die Industrie 4.0-Initiative SEF Smart Electronic Factory e.V. hat ihren Vorstand für die neue Amtsperiode gewählt. Im Amt bestätigt wurden Gerd Ohl (1. Vorsitzender), Prof. Dr. Gerrit Sames (2. Vorsitzender) und Ulrike Peter (Pressesprecherin). Neu in den Vorstand wurde Uwe Jörk (Finanzen) berufen.

v.l.: Prof. Dr. Gerrit Sames, Christina Hild, Gerd Ohl, Ulrike Peter, Uwe Jörk © SEF Smart Electronic Factory e.V.

Der 2015 gegründete Verein entwickelt Digitalisierungslösungen speziell für die Anforderungen des produzierenden Mittelstands. In der Smart Electronic Factory in Limburg a. d. Lahn werden digitale Produktionsszenarien unter realen Bedingungen getestet, validiert und in die Praxis überführt. Mitglieder sind Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, die gemeinsam daran arbeiten, den Mittelstand auf dem Weg in die digitale Transformation zu unterstützen.

Die Vorstandswahl erfolgte im Rahmen des Lenkungsausschusses bei der Limtronik GmbH in Limburg. Neben der Neuwahl standen aktuelle Projekte, Workshops zu Digitalisierungsthemen und die Vorstellung neuer Mitglieder – darunter APC-TEC und LIKS – im Mittelpunkt. Besondere Aufmerksamkeit galt den Themen Automatisierung, flexible Fertigung und digitale Prozessoptimierung mit KI – zentrale Handlungsfelder für die Mitgliedsunternehmen.

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„Mit dem neuen Vorstand und den unterschiedlichen Kompetenzen sind wir hervorragend aufgestellt. Digitalisierung und Industrie 4.0 bleiben unsere Kernaufgaben – gemeinsam mit unseren Mitgliedern werden wir diese Themen weiter konsequent vorantreiben“, so Christina Hild, Geschäftsführerin des SEF Smart Electronic Factory e.V.

Stimmen aus dem Verein

„Für den produzierenden Mittelstand ist entscheidend, dass digitale Technologien nicht im Labor bleiben, sondern praxiserprobt und direkt anwendbar sind", betont Gerd Ohl, Geschäftsführer der Limtronik GmbH und Gründungsmitglied im Verein. „Im SEF testen wir Lösungen unter realen Bedingungen und entwickeln konkrete Konzepte, die Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützen – ob in der Fertigung oder in Querschnittsthemen wie ESG und PCF.“

„Unsere jüngste Mitgliederbefragung zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz zeigt, dass viele mittelständische Unternehmen hier noch am Anfang stehen", ergänzt Prof. Dr. Gerrit Sames von der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM), ebenfalls Gründungsmitglied. „Wir entwickeln deshalb Use Cases, die sich auf die ‚Low Hanging Fruits‘ konzentrieren, also auf realistisch umsetzbare Anwendungen mit erkennbarem Nutzen. Entscheidend ist, dass Digitalisierung messbar bleibt und wirtschaftliche Vorteile bringt.“

„Wir wollen erfolgreiche Praxisbeispiele sichtbar machen, an denen sich Fertigungsunternehmen orientieren können", so Ulrike Peter, Geschäftsführerin der punctum pr-agentur GmbH, die den Verein seit seiner Gründung kommunikativ begleitet. „Der Austausch im Verein bietet wertvolle Orientierung und zeigt, wie digitale Technologien pragmatisch in Produktions- und Organisationsprozesse integriert werden können.“

Uwe Jörk, Leitung Consulting & Projektmanagement bei PC Tutor, soll neue Impulse in das Gremium bringen.

„Automatisierung und KI-gestützte Tools können Abläufe in Produktion und Verwaltung deutlich vereinfachen", so Jörk. „Im SEF möchten wir Mittelständler motivieren, neue Technologien einfach auszuprobieren und so zu erkennen, wie sie spürbar Entlastung und Produktivität bringen.“

Quelle: SEF Smart Electronic Factory e.V.

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