Turck
Revidierte Zielprognose
Im August und September ist der Auftragseingang bei Turck ins Stocken geraten. Geschäftsführer Christian Wolf erläutert im Vorfeld der SPS IPC Drives, wie er die Konjunkturentwicklung einschätzt und welche Neuheiten auf der Messe im November zu sehen sind.
In den vergangenen zwei Jahren legte Turck ein gewaltiges Umsatzwachstum an den Tag: 30 % in 2010; 25 % in 2011. "Und für 2012 hatten wir uns eigentlich plus fünf Prozent vorgenommen", reflektiert Geschäftsführer Christian Wolf das laufende Jahr 2012. Doch vor allem das Standard-Geschäft schwächelt: "Insbesondere ist der Auftragseingang im August und September schlecht!", bringt es Wolf auf den Punkt. Deshalb geht der Geschäftsführer für das Geschäftsjahr 2012 von einem konsolidierten Gesamtumsatz von rund 430 Millionen Euro aus und sagt: "Wir bewegen uns damit exakt auf dem hohen Niveau des Vorjahres."
Eine Umsatzsteigerung im Gesamtergebnis lässt sich in diesem Jahr aufgrund der Konjunktur- und Marktentwicklung bei Turck nicht erzielen. Mit knapp 100 Millionen Euro Umsatz konnte das Familienunternehmen im deutschen Markt zwar eine leichte Steigerung von 2 % verzeichnen. In England realisierte das Unternehmen gar ein Umsatzplus von 22 und in Frankreich von 18 %. Dafür schwächelten Märkte wie China (-8 %) und Osteuropa (-6 %).
Mit einer Prognose für das kommende Jahr tut sich Wolf noch schwer: "Wir müssen abwarten, ob das letzte Quartal 2012 eine Trendumkehr erkennen lässt. Sollte das der Fall sein, gehen wir für 2013 von einer Umsatzsteigerung von circa fünf Prozent aus, was einem Gesamtumsatz von rund 450 Millionen Euro entspräche. – Die anstehende SPS IPC Drives ist sicherlich ein guter Indikator für die weitere Entwicklung."










