Quartalszahlen Q2/2022Russlandsanktionen drücken den Siemens-Gewinn
Siemens stellt nach rund 170 Jahren sein Geschäft in Russland ein. Die Sanktionen gegen das Land drücken den Gewinn im 2. Quartal um rund 600 Millionen Euro.

Der Höhere Auftragseingang bei Portfolio Companies ist vor allem auf Large Drives Applications zurückzuführen, das ebenso wie Siemens Energy Assets größere Aufträge verzeichnen konnte. Im Gegensatz dazu berichtete Siemens Logistics ein rückläufiges Volumen aus Großaufträgen. Trotz Engpässen in den Lieferketten konnte die Sparte an Umsatz zulegen. Alle vollkonsolidierten Einheiten konnten sich im Ergebniss im Vergleich zum Vorjahresquartal verbessern, welches erhebliche Personalrestrukturierungsaufwendungen enthalten hatte. Zudem verzeichnete Portfolio Companies einen positiven Umschwung im Beteiligungsergebnis aufgrund eines Neubewertungsgewinns von 292 Mio. Euro in Verbindung mit dem angekündigten Verkauf des Siemens-Anteils an Valeo Siemens eAutomotive GmbH, dessen Abschluss im 4. Quartal 2022 erwartet wird, ebenso wie der Abschluss der angekündigten Veräußerung des Brief- und Paketabwicklungsgeschäfts von Siemens Logistics.
