CC-Link Partner Association
Arbeitsgruppe für Netzwerksicherheit eingerichtet
Die CC-Link Partner Association (CLPA) hat eine Arbeitsgruppe zur Sicherheit von industriellem Ethernet eingerichtet. Diese soll einen Leitfaden für Anwender erstellen, die mit der offenen Gigabit-Ethernet-Technologie CC-Link IE sichere Netzwerke aufbauen möchten.
Die Konvergenz von IT und OT (Operational Technology) infolge der weit verbreiteten Einführung von Ethernet- und Internet-Technik in der Fertigung hat in den vergangenen Jahren Sicherheitsbedenken in den Fokus gerückt, vor allem nach einer Reihe spektakulärer Cyberangriffe. Während die Fertigungsbranche sich um die Absicherung der Hardware kümmert, will sich die CLPA dem Potenzial für höhere Netzwerksicherheit ohne Beeinträchtigung der Feldebene widmen.
Der geplante Leitfaden werde insbesondere Strategien für Anwender enthalten, die mit dem Seamless Message Protocol (SLMP) und CC-Link IE Field Basic der CLPA arbeiten möchten, bei denen sowohl die zyklische als auch die transiente Kommunikation als allgemeine IP-Kommunikation übertragen wird. Die Arbeitsgrundlage der zu diesem Zweck ins Leben gerufenen Arbeitsgruppe für Netzwerksicherheit ist die internationale Normenreihe IEC 62443 für industrielle Kommunikationsnetze und entsprechende Sicherheitssysteme. Dieses Normenwerk behandelt alle wichtigen Aspekte der Absicherung von Anlagen, zum Beispiel die Einrichtung eines Sicherheitsprogramms, Anwendungsfälle (Use Cases), technische Voraussetzungen usw.
In der Arbeitsgruppe wird eine Reihe von CLPA-Partnern vertreten sein, unter anderem Belden-Hirschmann, Cisco Systems, Hilscher, HMS, Mitsubishi Electric, Moxa und Panduit.









