Was steckt hinter HART-IP
Mit HART-IP steht ein weiteres Backhaul-Netzwerkprotokoll für die Prozessindustrie in den Startlöchern – eine wegweisende Technologie oder nur ein Protokoll von vielen?
Artikel und Hintergründe zum Thema
Mit HART-IP steht ein weiteres Backhaul-Netzwerkprotokoll für die Prozessindustrie in den Startlöchern – eine wegweisende Technologie oder nur ein Protokoll von vielen?
Treten in einer Anlage Störungen auf, ist meist schnelle Hilfe gefragt – im Idealfall per Fernwartung. Das Dilemma: Die Betreiber möchten solche Zugriffe aus Sicherheitsgründen möglichst vermeiden. Und die Hersteller scheuen Investitionen für eine komplexe Security-Infrastruktur. Die Lösung: eine sichere Cloud-Plattform.
Wie lassen sich nicht-kommunikative Schaltschrank-Komponenten in die Produktionssysteme von morgen einbinden und einer Zustandsüberwachung zugänglich machen? Eine Möglichkeit liegt in der automatischen Generierung eines Informationsmodells via OPC UA.
Mit dem Tablet mal von beliebigem Ort schnell in das SPS-Projekt reinschauen. Oder mit dem Handy den kleinen Bug noch fixen. Mit traditionellen Programmier-Plattformen ist dies nicht umsetzbar. Ergo sind neue Konzepte gefordert – zum Beispiel ein Ansatz à la Google Drive.
Immer mehr Engineering-Tools halten Einzug in den Alltag von Maschinen- und Anlagenbauern. Angesichts der immer umfangreicheren Funktionalitäten bleibt die Nutzerfreundlichkeit der Software oft auf der Strecke. Dies zu ändern, hat sich Wago bei der neuen Software-Plattform e!Cockpit zur Aufgabe gemacht.
Sich situativ dem Maschinenverhalten anpassen und auf Veränderungen im laufenden Betrieb reagieren – nur perfekt eingestellte Regler können diese Anforderungen erfüllen. Solche Regler lassen sich heute mittels modellbasiertem Entwurf realisieren. Gekoppelt mit den Möglichkeiten der Simulation des Maschinenverhaltens, ergeben sich neue Werkzeuge.

Cyber-Attacken auf vernetzte Embedded-Systeme und Automatisierungskomponenten können immense Schäden anrichten. Deshalb braucht es ein von Experten betriebenes Monitoringsystem. Dieses System sollte Meldungen über Cyber-Attacken auf freiwilliger Basis entgegennehmen, bewerten, kommentieren und einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Nur so lassen sich erkannte Schwachstellen rasch beseitigen und das Sicherheitsniveau der M2M-Anwendungen insgesamt verbessern.
Bildverarbeitungssysteme haben einen hohen Individualisierungsbedarf, sowohl hinsichtlich der Zusammenstellung der Hard- als auch der Software. Hilfreich sind hier modulare Systemplattformen auf Basis des CompactPCI-Serial-Standards.
Soll der mechatronische Ansatz im Engineering umgesetzt werden, ist eine Datendurchgängigkeit der Entwicklungswerkzeuge aller drei Disziplinen – Mechanik, Elektrik und Software – unabdingbar. Eplan und B&R haben daran gearbeitet, die beiden Entwicklungswerkzeuge 'Automation Studio 4' und die Elektroplanungssoftware „Eplan Electric P8“ aufeinander abzustimmen. Ergebnis ist: Hardware- und Software-Entwickler erhalten eine gemeinsame Datenbasis und kommen schneller und sicherer zu Entwicklungsergebnissen.
Die Industrie sucht nach Konzepten, die dazu beitragen, die immer komplexer werdenden Maschinen und Anlagen zu vereinfachen beziehungsweise die Produktionsprozesse effizienter, vernetzter und sicherer zu gestalten. Multiprozessor-Architekturen in Form von verteilten Intelligenzen sind hier ein guter Lösungsansatz – insbesondere auch unter dem Kostengesichtspunkt.