Digitale Geschäftsideen
Schüler-Gründerpreis für Strom aus Handyhülle
Ihre Geschäftsidee für eine stromliefernde Handyhülle hat fünf Schülern des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in Erlangen den deutschen Gründerpreis für Schüler 2017 eingebracht. Die beschichtete Handyhülle soll Wärme thermoelektrisch in Strom umwandeln können.
Der Strom könne etwa aus der Körperwärme in der Hosentasche generiert und dadurch das Mobiltelefon aufgeladen werden, so das fiktive Geschäftsmodell des Schülerteams ‘Kabibe’.
Auch auf den folgenden beiden Plätzen landeten digitale Geschäftsideen: An der Internatsschule Schloss Hansenberg in Geisenheim (Hessen) entwickelte das Team ‘e-Braille’ einen fiktiven E-Book-Reader, der Blinden und Sehbehinderten eine handliche und kostengünstige Variante zum eigenständigen Lesen anbieten soll. Schüler des Hans-Sachs-Gymnasiums in Nürnberg wollen mit ‘HotspotEverywhere’ den flächendeckenden Internetzugang ermöglichen, wobei sich Nutzer Hotspots ihrer Router teilen und gegenseitig von den Bandbreiten profitieren.
“In Deutschland gibt es viele junge Menschen mit kreativen Ideen und dem nötigen unternehmerischen Mut”, sagte Bundeswirtschaftsministerin und Schirmherrin Brigitte Zypries bei der Verleihung. An dem diesjährigen Wettbewerb hatten sich rund 3500 Schüler in 824 Teams beteiligt. Die Bestplatzierten erhalten ein Managementtraining und Praktikumsplätze bei Start-up-Firmen. Vergeben wird der ‘Deutsche Gründerpreis für Schüler’ vom Hamburger Magazin ‘Stern’, dem ZDF, den Sparkassen und dem Autohersteller Porsche.










