Fraunhofer IWES
Prof. Clemens Hoffmann wird neuer Leiter
Ab Oktober 2012 übernimmt Prof. Clemens Hoffmann die Leitung des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES). Der einstige Technologiechef des Siemens-Konzernprojektes 'Smart Grid' folgt auf Prof. Jürgen Schmid, der 14 Jahre lang an der Spitze des IWES stand.
Erneuerbare Energien beschäftigen Clemens Hoffmann bereits seit 2004: Diesen Schwerpunkt baute er bei Siemens federführend aus. Fünf Jahre später übernahm er die Leitung des sektorübergreifenden Leuchtturm-Projektes 'Smart Grid' bei Siemens Corporate Technology. Laut Fraunhofer zählen zu seinen wichtigsten Erfolgen aus dieser Zeit der Aufbau eines Smard Grid Test-Centers, die Entwicklung eines 100-Prozent-Versorgungsszenarios sowie die Erfindung und prototypische Umsetzung eines sich selbst-organisierenden Energie-Automatisierungssystems. Als Chief Technology Officer war er bis 2012 für das Siemens-Konzernprojekt 'Smart Grid' verantwortlich. In diesem Bereich gestaltete Clemens Hoffmann die Innovationsstrategie, leitete die globale Forschung und Entwicklung und nahm Einfluss auf nationale und internationale Gesetzgebung, Regulierung und Standardisierung.
Clemens Hoffmann betont die Wichtigkeit der Forschung, Entwicklung und Lehre für die Umsetzung der Energiewende: "Meine Vision ist, dass wir in Kassel eine Industrie-Forschungsplattform aufbauen, einen runden Arbeitstisch, an dem sich die Akteure über die notwendige Voraussetzungen und die genauen Ziele der Energiewende einigen. Denn Forschung, Politik und Wirtschaft müssen die Qualität ihrer Zusammenarbeit noch weiter steigern und eine Konsens-Kultur auf hohem Niveau schaffen." Der Physiker promovierte am Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching, wo er anschließend im Bereich der kontrollierten Kernfusion arbeitete.
Clemens Hoffmann folgt auf Prof. Jürgen Schmid, der 14 Jahre lang das Fraunhofer IWES leitete. In dieser Zeit baute Jürgen Schmid das auf Energiesystemtechnik spezialisierte Fraunhofer-Institut von rund 130 auf über 360 Mitarbeiter und das Jahresbudget von rund 6,5 auf 20 Millionen Euro aus. Seit 2004 ist Jürgen Schmid auch Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates der Bunderegierung Globale Umweltveränderungen WBGU und berät in dieser Funktion die Bunderegierung.










