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Artikel und Hintergründe zum Thema

Phoenix Contact

Günter Herkommer,

Fokus auf Elektromobilität und Industrie 4.0

Elektromobilität und Industrie 4.0 – zwei Zukunftsfelder, von denen sich Phoenix Contact einiges verspricht. Die Weichen hierfür hat der Blomberger Automatisierungstechnik-Anbieter bereits gestellt.

Eine von zwei Messe-Demos, anhand derer Phoenix Contact auf der SPS IPC Drives 2013 bereits existierende 'Bausteine' von Industrie 4.0 zeigte

© Computer&AUTOMATION

"Auch wenn die Umsetzung des hochgesteckten Ziels von einer Million Elektrofahrzeugen in Deutschland bis 2020 für viele scheinbar zu langsam läuft und in der öffentlichen Diskussion stark hinterfragt wird, so ist doch sicher, dass mittelfristig der Weg zur elektrischen Mobilität nicht aufzuhalten ist", ist Roland Bent, Geschäftsführer von Phoenix Contact felsenfest überzeugt. So werden zum Ende dieses Jahres mit dem BMW i3 und dem VW e-Up zwei Produktanläufe erfolgt sein und bis Ende 2014 geht Bent davon aus, dass 16 deutsche Elektrofahrzeug-Modelle auf dem Markt sind.

Eine wesentliche Rolle beim Thema Elektrofahrzeuge spiele die Ladetechnik. Um diesem neuen Geschäftsfeld eine eigene Identität zu geben, haben die Blomberger bereits im Januar diesen Jahres die Phoenix Contact E-Mobility GmbH gegründet. Die neue Gesellschaft habe mittlerweile zehn Monate operativen Betrieb hinter sich und produziere bereits Ladesteckersystemen für Elektromobilität. "Damit ist jetzt die Gründungsphase eines neuen Geschäftsfelds der Phoenix-Contact-Gruppe abgeschlossen, von dem neue bedeutende Wachstumsimpulse für die ganze Unternehmensgruppe ausgehen werden", so Bent.

Zweites wichtiges Thema für Phoenix Contact ist die derzeit allerorts beschworene Industrie 4.0. Wer die Zukunft der Automatisierungstechnik in diesem Umfeld des technologischen Wandels aktiv mitgestalten wolle, müsse nach den Worten von Roland Bent auch in langfristige Forschungsprojekte investieren. Phoenix Contact ist deshalb Mitbegründer und Partner des Technologie-Spitzenclusters ‚Intelligente technische Systeme Ostwestfalen Lippe’ – kurz it’s OWL -, welches ganz auf die Umsetzung von Industrie 4.0 ausgerichtet ist. Hier arbeiten 24 Kernunternehmen, sechs Hochschulstandorte und 14 Forschungseinrichtungen an der Erforschung von intelligenten autonomen Systemen zusammen.

Last but not least verweist Bent im Rahmen der Pressekonferenz auf der SPS IPC Drives auf den Bereich Stromversorgungen – ein Geschäftsfeld, das Phoenix Contact Ende der 90er Jahre ins Leben gerufen und im letzten Jahr durch die Übernahme der APtronic AG mit Sitz in Bad Sassendorf deutlich verstärkt hat. Mit Wirkung zum 1. Januar 2014 werden jetzt die Mitarbeiter und die Aktivitäten von APtronic sowie des Geschäftsbereichs 'Power Supplies' der Phoenix Contact Electronics aus Bad Pyrmont organisatorisch und rechtlich zusammengelegt. Hieraus entsteht eine eigenständige Tochtergesellschaft, die 'Phoenix Contact Power Supplies GmbH'. Mit einem eigenen Gebäude mit rund 12.000 m2 Fläche in Paderborn wird es dann einen gemeinsamen Standort aller Stromversorgungs-Aktivitäten geben.

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