VDI-Energiebarometer Januar 2013
Energiesektor bewertet sich positiv
Der Energiesektor nimmt die Entwicklung seiner Branchen überwiegend positiv wahr. Insbesondere die erneuerbaren Energieträger schneiden gut ab. Zu diesem Ergebnis kommt der VDI in seiner aktuellen Umfrage unter rund 800 Mitgliedern aus dem Bereich Energietechnik, darunter auch der Energiemaschinen- und Anlagenbau sowie die Verfahrenstechnik.
Das VDI-Energiebarometer analysiert alle drei Monate die Entwicklung des Energiesektors nach Branchen und vergleicht die unterschiedlichen Energieträger. Ins Zentrum seiner Betrachtung stellt der Verband die Themen Wettbewerbsfähigkeit, Innovationsaktivitäten, Branchenentwicklung, Fachkräfte und Unternehmensentwicklung. "Unser Ziel ist es, eine Zeitreihe abzubilden, an der man langfristige Entwicklungen der unterschiedlichen Energieträger ablesen und vergleichen kann", erläutert Dr. Ina Kayser, Arbeitsmarktexpertin im VDI-Bereich Beruf und Gesellschaft.
Für den nun ausgewerteten Januar 2013 ergibt die Erhebung die positivste Bewertung für die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich. Insbesondere die Erneuerbaren Energien überzeugten die Befragten. Die Nuklear- und die Wasserkrafttechnik schnitten dagegen schlecht ab.
Der Verband schließt aus seiner Befragung eine Korrelation zwischen der Einschätzung der Branchenentwicklung und den wahrgenommenen Engpässen an Ingenieuren: Bei schwächer eingeschätzten Branchen scheint es größere Probleme zu gegeben, Ingenieure zu rekrutieren. Insbesondere im Hinblick auf die Restlaufzeiten der Atomkraftwerke bzw. der Nukleartechnik sei dies augenscheinlich, so der VDI. Insgesamt nimmt keine der Branchen im Energiesektor eine gute oder sehr gute Versorgung mit Fachkräften wahr.










