Mitsubishi Electric
Wandel in der Kundenansprache – Nein zu Hannover!
Würde das Geschäftsjahr bei Mitsubishi Electric im Dezember zu Ende gehen, „hätten wir noch einmal ein Superjahr gehabt“, skizziert Peter Mischitz die wirtschaftliche Situation des japanischen Unternehmens.
Da das Geschäftsjahr aber erst im März endet, muss der Leiter Abteilung Marketing Operations der Europäischen Business Group negative Zahlen verkünden. So wird die europäische Sparte Factory Automation des Konzerns das Wachstum in 2007 um knapp 12 Prozent auf 235 Mio. Euro, im ablaufenden Geschäfsjahr 2008 wieder komplett abgeben. Und der auf Deutschland bezogene Umsatz von 50 Mio. Euro im Vorjahr fällt ebenfalls um 12 Prozent wieder auf die Werte des Jahres 2006 zurück. „Sicher“, sagt Mischitz,„ damit jammern wir auf relativ hohem Niveau!“ Nichts desto trotz führt die wirtschaftliche Situation zum Umdenken in der Kundenansprache: „Wir stellen nicht mehr auf der Hannover Messe in Halle 11 aus, werden den abgesagten Messeauftritt aber mit eigenen Veranstaltungen sowie mit Hausmessen unserer Partner mehr als kompensieren“, verkündet der Marketingleiter. Zudem seien die Messeauftritte auf den großen regionalen Messen wie Motek und SPS/IPC/Drives bereits fest gebucht.
Mitsubishi verabschiedet sich aber nicht vollständig von der Hannover Messe: In Halle 17 ist das Unternehmen im Produktbereich Roboter mit einem kleinen Stand vertreten. Im Vordergrund stehen dort Anwendungen mit Robotern sowie deren Einbindung in das Steuerungskonzept der IQ Plattform. Weiter stellt Mitsubishi erstmals ein Roboterzuführsystem für Schüttgut-Kleinteile vor: Der Unifeed ermöglicht in Kombination mit den Scara- und Knickarmrobotern des Unternehmens sowie einem frei wählbaren Bildverarbeitungssystem für die Objekterkennung die automatisierte Zuführung und Handhabung von Bauteilen.










